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Das könnte eng werden

Sie ist nicht die klassische Oberbürgermeisterkandidatin von Rot-Grün-Rot, aber wie erwartet tritt Eva-Maria Stange an. Dass sie nicht (nur) die offizielle Bewerberin des Mehrheitsbündnisses im Stadtrat ist, erscheint clever.

© André Wirsig

Sie ist nicht die klassische Oberbürgermeisterkandidatin von Rot-Grün-Rot, aber wie erwartet tritt Eva-Maria Stange an. Dass sie nicht (nur) die offizielle Bewerberin des Mehrheitsbündnisses im Stadtrat ist, erscheint clever.

Stange will die Oberbürgermeisterin der Dresdner sein. Das hören wir zwar von allen Anwärtern, ist von ihr aber intelligenter, als als Block-Postulantin anzutreten. Wahrscheinlich können sogar die meisten unterschreiben, wenn Stange sagt: „In Dresden muss sich etwas ändern.“ In welche Richtung auch immer.

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Jetzt haben wir also den Dreikampf zwischen zweien aus dem Kabinett, Stange und Innenminister Markus Ulbig und OB-Vertreter Dirk Hilbert. Damit gilt es nicht mehr als gesetzt, dass Dresden die deutsche Großstadt ist, in der die CDU noch regiert. Im Stadtrat ist sie weit weg davon und die Bürgermeister werden in diesem Herbst von Rot-Grün-Rot besetzt.

Im Kampf um den OB-Stuhl hat Ulbig die Empfehlung der Amtsinhaberin und Parteifreundin Helma Orosz. Stange ist eine erfahrene Politikerin, die Glaubwürdigkeit ausstrahlt und Dresden kennt. Hilbert kennt die Stadt noch besser und macht als Vertreter keinen schlechten Job. Das spricht für ein knappes Rennen. Da kann eine klare Haltung zu Themen wie Pegida entscheiden.