SZ +
Merken

Das nehmen sich die Riesaer für das neue Jahr vor

„Gesundheit ist das Wichtigste, ohne die geht es nicht“, sagte die Riesaer CDU-Stadträtin Ingeborg Reinacher über ihre Wünsche für das neue Jahr. Politisch gesehen, wünscht sie sich eine reibungslose Kreisfusion zwischen Riesa-Großenhain und Meißen – ohne schlechte Gefühle bei den Bürgern.

Teilen
Folgen

„Gesundheit ist das Wichtigste, ohne die geht es nicht“, sagte die Riesaer CDU-Stadträtin Ingeborg Reinacher über ihre Wünsche für das neue Jahr. Politisch gesehen, wünscht sie sich eine reibungslose Kreisfusion zwischen Riesa-Großenhain und Meißen – ohne schlechte Gefühle bei den Bürgern. Und obwohl sie diese Pläne sicher in ihrer politischen Arbeit beanspruchen werden, hat sich Inge Reinacher fest vorgenommen, nicht mehr jeden Abend unterwegs zu sein. Sondern mehr Zeit zu Hause bei den Lieben zu genießen.

Vorsätze hat Gerd Leopold nicht. Eher Wünsche. Aber auch die halten sich in Grenzen. Der Sportliche Leiter des Race- Bob-Clubs Riesa, der schon Olympiasieger Harald Czudaj und Matthias Höpfner betreute, möchte nur eines, dass die Familie gesund bleibt. Die klassischen Vorsätze „mehr Sport treiben“ oder sich „gesünder ernähren“ muss Leopold sich nicht extra auf die Fahne schreiben, denn als Olympia-Erfolgstrainer ist beides für ihn selbstverständlich. „Wenn ich noch einen sportlichen Wunsch frei hätte, dann möchte ich einen WM-Titel mit meinen derzeitigen Schützlingen“, sagt er. Aber das Riesaer Bob-Team mit Pilot Thomas „Flori“ Florschütz hat beste Chancen, ihm diesen Wunsch bald zu erfüllen.

Cornelia Hartzsch vom Glashof will sich weiter für Kunst und Kultur, Bildung einsetzen und die Kunstprojekte in Schulen etablieren. Darüber hinaus plant sie, viel Kraft in ein Projekt zu setzen: Um Künstlerstipendien will sich der Verein im neuen Jahr kümmern. Ziel ist es, 2009 Kunstschaffende in die Stadt zu holen, um nach Riesa frischen Wind zu bringen. Cornelia Hartzsch weiß, dass sie dafür einen langen Atem brauchen wird.

Gesundheit steht auch für den Geschäftsführer des Feralpi-Stahlwerkes Frank Jürgen Schaefer an erster Stelle der Wünsche für das neue Jahr. Mehr Respekt vor Andersdenkenden und die Kraft, die gesteckten Ziele zu erreichen, nennt Schaefer seine Vorsätze für 2008. Und: „Ich will den inneren Schweinehund überwinden und im kommenden Jahr wieder mehr Ausdauersport betreiben, um den Kreislauf fit zu halten“, fügt er hinzu.