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Das Prießnitztal wird weiter geflutet

Der Probestau wird fortgeführt. Deshalb wird die Straße zwischen Glashütte und Johnsbach ab Sonnabend voll gesperrt.

Von Maik Brückner

Das Wasser am Prießnitzdamm wird ab Sonnabend weiter angestaut. In den nächsten Tagen wird der Wasserstand um etwa zwei Meter weiter steigen als bisher. Deshalb wird die Kreisstraße zwischen Glashütte und Johnsbach überstaut. Die Straße muss daher voraussichtlich während der gesamten Winterferien vom 7. bis zum 22. Februar voll gesperrt werden, informiert Britta Andreas von der Landestalsperrenverwaltung. Der Linienbus wird in diesem Zeitraum umgeleitet.

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Seit Beginn des Probestaus ist das Hochwasserrückhaltebecken auf einen Wasserstand knapp unter dem Straßenniveau angestaut worden. Das entspricht einer Stauhöhe von etwa 14 Metern. In der jetzigen Phase sollen rund 16 Meter erreicht werden. Das entspricht etwa 40 Prozent des Gesamtvolumens. Wann diese Wassermenge erreicht wird, ist allerdings unklar. Das hänge vom natürlichen Wasserdargebot aus Schneeschmelze und Niederschlag ab.

Damit möglichst wenige Menschen von der Vollsperrung betroffen sind, hat die Landestalsperrenverwaltung den Aufstau in die Winterferienzeit gelegt. „Das Ziel ist es, die Straße ab dem 23. Februar wieder für den Verkehr frei zu geben“, sagt Frau Andreas. Das Becken wird dann langsam wieder entleert, soweit es die Verhältnisse im Unterlauf zulassen. Das wird wahrscheinlich bis Anfang März dauern.