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Das Rad als Transporteur

Im World Trade Center zeigt der Deutsche Fahrradclub eine Schau zu Transporträdern. Diese nutzen zum Beispiel Pizzaboten.

Lastenfahrräder sind im Trend. In deutschen Städten werden sie immer häufiger gesichtet. Auch in Dresden und Leipzig wächst die Zahl. Pizzalieferanten sparen mit ihren Rädern Kosten und Zeit, Kuriere transportieren Pakete, und manch eine Familie verzichtet dank des Lastenrads aufs Auto. Diese Entwicklung hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Sachsen (ADFC) zum Anlass für eine Ausstellung genommen. Diese steht unter dem Titel „Transporträder heute“ und ist bis zum 23. April im Atrium des World Trade Centers an der Ammonstraße zu sehen.

Mit der eintrittfreien Wanderschau, die bereits in Bautzen zu sehen war, möchte der ADFC neue mobile Möglichkeiten jenseits des Autos präsentieren. „Ein Großteil innerstädtischer Debatten kreist heute um Luftverschmutzung, Stau und leere öffentliche Kassen. Auch die Konkurrenz um öffentliche Flächen nimmt zu“ sagt Olaf Matthies, Vorsitzender des ADFC Sachsen. „Viele dieser Konflikte hängen eng damit zusammen, wie wir unsere individuelle Mobilität organisieren. Wenn mehr Menschen für ihre Wege aufs Rad steigen, macht das nicht nur die Städte lebenswerter, sondern ist für alle Verkehrsteilnehmer auch sicherer.“ Viele Städte seien deshalb auch daran interessiert, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. Transporträder gehören mittlerweile häufig zum Stadtbild. Sie ermöglichen nicht nur der Post, sondern auch zahlreichen anderen Gewerbetreibenden preisgünstige Fortbewegung ohne lästigen Stau und nervende Parkplatzsuche.

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Rauf auf den Sattel
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Das Potenzial des Fahrrads erschöpft sich somit nicht darin, eine Einzelperson auf kurzen Strecken von A nach B zu bringen, wie die Wanderausstellung des ADFC zeigt. Diese zieht im Mai weiter nach Chemnitz. (lba)