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Das Rätsel um die Dorfbach-Krebse

Der Fund eines Signalkrebses in Niedercunnersdorf hat Experten überrascht. Eine Suche in kaltem Wasser mit Zufallsfund und einer alten Vergiftungsgeschichte.

Von Anja Beutler
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Biologin Heike Reise (links) und SZ-Redakteurin Anja Beutler auf Krebssuche im Cunnersdorfer Wasser.
Biologin Heike Reise (links) und SZ-Redakteurin Anja Beutler auf Krebssuche im Cunnersdorfer Wasser. © Matthias Weber

Ist das einer? Heike Reise steht wadentief im gluckernden Cunnersdorfer Wasser und inspiziert das kleine braune Etwas in ihrer Hand. Ein Krebs ist es - wenn auch einer mit nur einer Schere. "Der kleine Kerl hat schon einiges mitgemacht", sagt die Mitarbeiterin des Senckenberg Museums für Naturkunde in Görlitz mit prüfendem Blick. "Aber ein Signalkrebs ist es, er hat den hellen Punkt am Scherengelenk und die typische rote Unterseite der Schere", sagt sie - und entlässt den Krebs in einen bereitgestellten Eimer mit Wasser zur näheren Untersuchung.

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