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Das Tierheim braucht die Unterstützung

über die Zuwendungen fürs Bautzener Tierheim

Sebastian Kositz

Tiere brauchen Pflege. Und Tiere kosten Geld. Das ist auch in einem Tierheim nicht anders. Die Betreuung der bedauernswerten Geschöpfe ist nicht das Hobby irgendwelcher Gutmenschen, sondern harte Arbeit, die mit immensen Kosten verbunden ist. Futter ist das eine, richtig teuer sind der Tierarzt, die Betriebskosten und das Stemmen nötiger Investitionen. Das lässt sich nicht allein mit Spenden und Ehrenamt machen.

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Von dieser Arbeit profitieren die Städte und Gemeinden. Denn die schieben das Problem mit den herumstreunenden Katzen und Hunden einfach ins Tierheim ab. Dafür ist die Einrichtung natürlich auch da. Doch wer das Angebot nutzt, muss dafür auch zahlen. Das ist ausdrücklich so im Gesetz festgeschrieben.

Der Verweis auf leere Rathauskassen ist da zu billig. Natürlich tut vielen Gemeinden und Städten jeder zusätzliche Euro weh. Doch unterm Strich geht es hier nicht um horrende Summen. Im Gegenzug haben die Kommunen dann auch die Garantie, dass es ein Tierheim gibt, das sich um Streuner kümmert. Ein eigenes Tierheim wird sich keine Stadt oder Gemeinde leisten können. Zugleich wäre es aber auch eine Anerkennung der Leistung derer, die sich in den Tierheimen mit viel Engagement in den Dienst der Allgemeinheit stellen.