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Defekte Oberleitung legt Zugverkehr lahm

Die Zabeltitzer Bahnschranke funktionierte mehrere Stunden nicht. Glücklicherweise kam es zu keinen Unfällen.

Symbolfoto
Symbolfoto © Patrick Seeger/dpa

Zabeltitz/Frauenhain. Ein Oberleitungsschaden auf der Bahnstrecke Großenhain- Elsterwerda hat am Mittwoch zu einer stundenlangen Sperrung für Züge geführt. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Dresden ging nachts um 2.39 Uhr der Notruf eines Triebfahrzeugführers ein. Er hatte einen lauten Knall vernommen, brachte seinen Zug danach zum Stehen. Nach ersten Erkenntnissen war die Oberleitung auf einer Länge von rund 500 Metern nahe Frauenhain gerissen. Ursache war offenbar ein Kurzschluss, der durch ein Tier verursacht worden sein soll. "Es gibt keine Hinweise auf eine menschliche Verursachung", so ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Dresden.

Ein Bahnübergang nahe Zabeltitz war danach mehrere Stunden defekt, weil sich die automatische Halbschranke nicht mehr öffnete. Obwohl offenbar so mancher Autofahrer die Schienen durch Umkurvung der Schanke passierte, kam es glücklicherweise zu keinem Unfall.

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Die gerissene Oberleitung wurde repariert, der Schaden behoben. Im Laufe des späten Vormittags war die Strecke für den Zugverkehr wieder freigegeben. 

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