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Großenhain

Dem Amtsschimmel zum Opfer gefallen

Ein Teil der Ampel an der Dresdner Kreuzung ist zugehängt. Kaputt ist sie aber nicht.

Zugehängt: Der beleuchtete Rechtsabbiegepfeil an der Ampelanlage Dresdner Kreuzung Großenhain.
Zugehängt: Der beleuchtete Rechtsabbiegepfeil an der Ampelanlage Dresdner Kreuzung Großenhain. © Anne Hübschmann

Großenhain. Manch Autofahrer wundert sich, andere grübeln. Und wieder andere warten auf das Erleuchten des grünen Rechtsabbiegerpfeils an der Kreuzung Dresdner Straße in Großenhain. Vergeblich. Denn aus Richtung Beethovenallee kommend, ist das Teil seit einigen Wochen zugehängt. "Außer Betrieb" steht auf der schwarzen Folie. Und so müssen auch Rechtsabbieger, die zu Aldi, Netto oder zur Sparkasse wollen, hier warten, bis die "große" Ampel grün leuchtet.

Die Abschaltung des zusätzlichen Rechtsabbiegerpfeils an dieser Stelle kam quasi irgendwann über Nacht. Und hat nicht nur Autofahrer, sondern zum Teil auch die Großenhainer Stadtverwaltung überrascht. Ein wirklicher Grund für die Regelung erschließt sich zumindest aus dem Verkehrsablauf nicht. Schließlich hat der Rechtsabbiegerpfeil an dieser Stelle bislang eine entlastende Wirkung auf die Dresdner Kreuzung gehabt. Mancher Stau aus Richtung Meißen wurde in Spitzenzeiten entkrampft.

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Grund für die Stilllegung des "Rechtsabbiegerhilfssignals soll ein zunächst simpel klingender sein: Derartige Ampeln sollten nur angebracht werden, wenn eine überbreite oder eigene Fahrspur zur Verfügung steht, heißt es in diversen amtlichen Verlautbarungen. Seit wann diese Vorgabe besteht, ist nicht klar. Und da an der beschriebenen Stelle eine Extra-Spur für Rechtsabbieger nicht in Sicht ist, wird  der beleuchtete grüne Pfeil wohl dunkel bleiben.

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