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Den Fremden offen begegnen

über die Angst vor Asylbewerbern

Frances Scholz

Eines ist sicher. In Bautzen kommen bald 150 Asylbewerber an. Es ist nun mal unsere Pflicht und auch die anderer Länder, Menschen aus Kriegsgebieten und politisch Verfolgte aufzunehmen.

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Der Garten ruft
Der Garten ruft

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Die Sorge der Anwohner ist dennoch verständlich. Schließlich wissen sie nicht, was auf sie zukommt. Das schürt Unruhe und Ängste. Das politische Hin und Her heizt die Situation zusätzlich an.

Doch mit Stimmungsmache ist niemandem geholfen. Weiterer Konfrontation wird die Lage rund um das Flüchtlingsheim nur erschweren. Denn auch für die Asylbewerber ist die Situation neu. Sie kommen in ein unbekanntes Land und sprechen meist kein Deutsch. Unser Alltag, unsere gesamte Kultur, ist ihnen fremd. Zudem liegen hinter vielen Asylbewerbern schreckliche Erlebnisse. Jeder sollte sich vielleicht selbst einmal fragen, wie es wäre, wenn bei uns plötzlich Krieg herrschen würde und ob wir dann nicht froh wären, erst mal irgendwo sicher unterzukommen.

Sicherlich ist es für beide Seiten gerade am Anfang schwer. Doch es hilft nichts, sich hinter Vorurteilen zu verschanzen. Die Flüchtlinge verschwinden nicht, nur weil einige sie hier nicht haben wollen. Wir sollten ihnen offen begegnen und so alle einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander leisten.