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Den Kopf nicht in den Sand stecken

über den schlechten Start ins Jahr

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Jan Lange

Viele werden sich über den milden Winter gefreut haben. Endlich musste man nicht mehr jeden Tag Schnee schieben oder das eigene Auto vom Eis freikratzen. Das fast schon frühlingshafte Wetter in den ersten Monaten des Jahres 2014 hat aber auch Nachteile. Im Zittauer Gebirge bleiben die Touristen aus, vor allem jene, die sonst spontan an den Wochenenden gekommen waren, um beispielsweise auf der Lausche Ski zu fahren. Auch wenn in den Winterferien das Geschäft mit den Touristen kaum schlechter als in den Vorjahren lief, die Wochen zuvor, in denen Tagesgäste und Kurzurlauber wegblieben, konnten damit nicht wettgemacht werden. Doch den Kopf in den Sand stecken bringt nichts. Hoteliers und Händler, die wegen der fehlenden Touristen ebenfalls weniger Umsatz gemacht haben, müssen jetzt vielmehr nach vorn schauen. Die Wandersaison steht vor der Tür, und die südliche Oberlausitz zieht jedes Jahr viele Wanderer an. Vorausgesetzt, dass uns der Wettergott nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht, beispielsweise durch einen verregneten Sommer. Aber so viel Pech haben wir wahrlich nicht verdient.