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Den richtigen Weg eingeschlagen

über die Bestrebungen am Bike-Park

Maik Brückner

Jahrelang kümmerte sich keiner um den Bike-Park gleich neben dem Dippser Sportpark. Das Unkraut konnte ungestört wachsen. In ein paar Jahren wäre nicht mehr zu erkennen gewesen, wozu diese Fläche einmal angelegt wurde. Doch so weit wird es nicht kommen. Eine Handvoll Jugendliche hat angefangen, den Platz wieder herzurichten. Ein Drittel der Fläche wurde bereits freigeräumt. Nun soll es weiter gehen. Im nächsten Jahr soll ein Teil des Bike-Parks umgestaltet werden. Dazu brauchen die Jugendlichen Technik und Geld. Weil sie beides nicht haben, haben sich zwei von ihnen an den Stadtrat gewandt. Denn so bekamen die Abgeordneten Informationen aus erster Hand. Dass die Räte nicht gleich Hilfen zusagen konnten, ist verständlich. Denn ihnen wurde weder ein Konzept noch ein Kostenplan vorgelegt. Beides wäre aber Grundlage für Zusagen. Aus Sicht der Jugendlichen war der Besuch im Stadtrat der erste richtige Schritt. Nun können sie beweisen, wie ernst ihnen das Vorhaben ist. Der Winter bietet ausreichend Zeit, um Rat einzuholen und Pläne zu schmieden. Das wäre der zweite Schritt. Anfang des nächsten Jahres sollten die Jugendlichen wieder im Stadtrat vorstellig werden und die Pläne erläutern. Das wäre der dritte Schritt. Und er könnte zum Erfolg führen. Denn sind die Pläne schlüssig, dürfte es den Räten schwerfallen, das Vorhaben nicht zu unterstützen. Schließlich engagieren sich hier Jugendliche für andere Jugendliche.

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