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Den Schilderwald reduzieren

Bischofswerda. Die jüngste Info-Veranstaltung der Stadtverkehrswacht Bischofswerda - diesmal war Angela Pischke im Daihatsu-Autohaus Gastgeber - bot wiederum Interessantes und Wissenswertes. Gerhard Hermann, Moderator der Verkehrswacht, sprach von einem "Schilderwald" in der Stadt.

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Bischofswerda. Die jüngste Info-Veranstaltung der Stadtverkehrswacht Bischofswerda - diesmal war Angela Pischke im Daihatsu-Autohaus Gastgeber - bot wiederum Interessantes und Wissenswertes. Gerhard Hermann, Moderator der Verkehrswacht, sprach von einem "Schilderwald" in der Stadt. Und das nicht ohne Grund, denn im gesamten Stadtgebiet, so der aktuelle Stand, haben Kraftfahrer rund 800 Verkehrsschilder zu beachten. Allein auf dem Altmarkt werden Verkehrsteilnehmer von 42 Schildern bestürmt. Jetzt gibt es in Bischofswerda, so wie auch bundesweit, Gedanken, die Anzahl der Verkehrsschilder abzubauen. Die rührige Verkehrswacht Bischofswerda hat sich auch mit der Problematik der Entschilderung von Bischofswerda beschäftigt. "Tatsache ist", so Gerhard Hermann, "je mehr Schilder da sind, um so weniger werden erfasst und noch weniger werden ernst genommen." Ziel sollte es deshalb sein, den Schilderwald, der übrigens auch nicht gerade billig ist, auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Entsprechende Vorschläge werden jetzt von der Stadtverkehrswacht den zuständigen Behörden unterbreitet. Eine verbindliche Entscheidung über tatsächliche Veränderungen wird nach gründlicher Debatte die Straßenverkehrsbehörde treffen.
Schaut man sich in der Runde der Teilnehmer an den Verkehrsteilnehmerschulungen, sieht man immer nur die Gesichter der "älteren Semester". Es kämen die im Straßenverkehr erfahrenen Kraftfahrer, die mittleren Jahrgänge und Führerscheinneulinge würden vermisst, bedauert die Stadtverkehrswacht. (ms)