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Den Wald pfiffig und attraktiv präsentieren

über Tharandts Touristikvermarktung

Annett Heyse

Eigentlich sind die Tharandter zu beneiden. Touristen, Wanderer und Tagesausflügler kommen ohne viel Werbung zu ihnen. Der Tharandter Wald, der Forstgarten, der Grillenburger Gondelteich, das Walderlebnis locken die Leute an. Zum Glück, muss man sagen. Denn an der Vermarktung der Forststadt und ihrer Ortsteile kann es kaum liegen, dass so viele Menschen nach Tharandt kommen. Werbung um Touristen wurde hier nie richtig gemacht und es wird bis heute nicht verstanden, wie das läuft.

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Das geht beim Tourismusbüro los. Ein paar Handzettel liegen im Rathaus aus – das war es. Schlimmer noch steht es um die Gastronomie, die teils am Boden liegt – trotz so vieler Gäste und Wanderer, die in die Forststadt kommen. Dabei hat Tharandt viele Vereine, Gästeführer und Initiativen, die etwas auf die Beine stellen. Zum Beispiel die Kremserfahrt und das Meilerfest. Aber die Angebote werden nicht pfiffig, modern und attraktiv genug publik gemacht. Wer mehr möchte, als im Tharandter Wald wandern oder Rad fahren, der muss sich die Informationen und Kontakte mühevoll zusammensuchen.

Dabei gibt es hier so viel Potenzial. Tharandt liegt im Dreieck Dresden – Freiberg – Meißen. Es wäre das ideale Basislager für Touristen, die in diese Städte wollen, aber es auch gerne ruhig haben. Das ist doch ausbaufähig. Denn auf das Glück allein und dass die Gäste von selbst kommen, ist auf Dauer kein Verlass.