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Der Anfang ist gemacht

Ein Kommentar von Stefan Lehmann über den neuen Tarif im ÖPNV.

Stefan Lehmann.
Stefan Lehmann. ©  Fotomontage SZ

Da wächst was zusammen: Mit dem neuen Tarif wird es deutlich simpler, zwischen den Städten Oschatz und Riesa per Zug und Bus hin- und herzufahren – und darüber hinaus noch günstiger, jedenfalls bei Nutzung mehrerer Verkehrsmittel. Bis zu 785 Euro ließen sich so im besten Fall pro Jahr sparen, rechnet der Mitteldeutsche Verkehrsverbund MDV vor. 

Das ist sicher ein wichtiges Signal in Zeiten, in denen sowohl Vernachlässigung des ländlichen Raums als auch Alternativen zum Pkw als Fortbewegungsmittel brennende Themen sind. Wer jetzt schon auf die besagte Weise im Raum Riesa-Oschatz unterwegs ist, wird sich freuen. 

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Ob der Übergangstarif allein am Ende aber ein Argument ist, um auch Pendler von der Straße in Zug und Bus zu holen, das muss sich erst zeigen. Der Anfang ist gemacht, nun entscheiden die Kunden, ob das Angebot eine Alternative darstellt. 

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An der Stelle ist vor allem eine gute Verzahnung gefragt, etwa zwischen Zug und Bus. Wer nämlich nach der Zugfahrt am Bahnhof 20 Minuten oder länger auf seinen Anschluss warten muss, der wird sich dreimal überlegen, ob er nicht doch ins eigene Auto steigt.

E-Mail an Stefan Lehmann

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