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Wirtschaft

"Bauen ist erst auf den zweiten Blick sexy"

Personalnot und Imageprobleme: Der Chef der sächsischen Baubranche Robert Momberg hat eine Idee, wie Jobs auf dem Bau wieder attraktiv werden können.

Bis 1999 warb der Bau in Radeberg an einer zentralen Hausfassade auffällig um Nachwuchs. Erst bröckelte der Putz, dann verschwand das Haus zugunsten eines Supermarkts – und mit ihm Jahr für Jahr auch immer mehr Personal.
Bis 1999 warb der Bau in Radeberg an einer zentralen Hausfassade auffällig um Nachwuchs. Erst bröckelte der Putz, dann verschwand das Haus zugunsten eines Supermarkts – und mit ihm Jahr für Jahr auch immer mehr Personal. © Slub/Deutsche Fotothek

Früher konnte man seinen dummen Sohn problemlos zur Bau-Union schicken. So verhieß es ein Reim aus DDR-Zeiten. Nach dem Nachwende-Boom war das anders: Die Zahl der Bauarbeiter in Sachsen schrumpfte auf weniger als die Hälfte, rund 59.000. Seit Jahren brummt die Wirtschaft – und mit ihr das Geschäft am Bau. Doch es fehlt an gewerblichem Personal und an Nachwuchs. Die SZ sprach mit Robert Momberg, Chef des Bauindustrieverbandes Ost, Sprachrohr von 260 größeren Firmen in Sachsen, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit rund 20.000 Beschäftigten.

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