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Der Bautzener Weg zur Wahrheit

Mit dem Polygrafen zur Wahrheit: Rechtspsychologin Gisela Klein nutzt das Gerät, um die Aussagen eines Angeklagten zu überprüfen. Schon zum dritten Mal kam die Maschine, die im Volksmund auch Lügendetektor genannt wird, bei einem Strafprozess in Bautzen z © dpa/Sebastian Kahnert

Das Gericht beschäftigt sich mit einer Vergewaltigung. Doch beim Prozess rückt die Straftat in den Hintergrund.

Bautzen. Wer an diesem Montag den Verhandlungssaal in Bautzen betritt, der könnte meinen, er säße in einem Vorlesungssaal. Seit mehr als einer Stunde referiert Sachverständige Gisela Klein über den Polygrafen, im Volksmund auch Lügendetektor genannt. Sie spricht über eigene Erfahrungen, erklärt die Funktion, zitiert aus mehreren Fachbüchern. Doch es sind keine Studenten, die ihr an diesem Tag zuhören. Ihr Vortrag ist Teil einer Verhandlung, Teil eines Prozesses, der bei all den Diskussionen um die stark umstrittene Methode fast in den Hintergrund rückt.

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