SZ +
Merken

Der Biber lächelt wieder

Open Air. Zum fünften Mal lädt der East ClubBischofswerda zu diesem Konzert-Marathon ein.

Teilen
Folgen

Von Ingolf Reinsch

700 Gäste erwartet East-Club-Chef Heiko Düring zum fünften Lächle-Biber-Festival an diesem Wochenende auf dem Bischofswerdaer Festplatz am Goldbacher Weg. Zugleich betont er: „Das Festival ist auch ein Fest für die Bischofswerdaer.“ Nachbarn des Festplatzes habe er per Handzettel und in Gesprächen vorab informiert – und eingeladen.

Fünf Bands sind zwischen Sonnabend, 18 Uhr, und Sonntag, 2 Uhr, auf dem Festplatz zu erleben. Die Stadtverwaltung habe das Festival mit Auflagen genehmigt, sagt Ordnungsamtsleiter Tobias Semmer. Zu diesen Auflagen gehörten unter anderem die Information der Anlieger durch den Veranstalter, das Ende des Konzertes am Sonntag, 2 Uhr, sowie Fragen der Sicherheit und Sauberkeit auf dem Festplatz. Um Unfälle zu vermeiden, müsse beispielsweise auf dem unteren Gelände deutlich zwischen Pkw-Stellflächen und der Möglichkeit zum Zelten getrennt werden. Details wolle er noch in dieser Woche mit Heiko Düring absprechen, kündigte der Amtsleiter an.

Das Polizeirevier in Bischofswerda sei durch die Stadtverwaltung von dem Festival in Kenntnis gesetzt worden, so Tobias Semmer. Die Polizei werde im Rahmen der normalen Streifentätigkeit das Festivalgelände einbeziehen, aber keine zusätzlichen Kräfte nach Bischofswerda lenken, sagte Revierleiter Rolf Machold. Ordnungsamtschef Semmer spricht von „guten Erfahrungen“, die die Stadt bei anderen Open-Air-Veranstaltungen wie zuletzt den Badfesten mit dem East Club gemacht habe.

Getränke und Speisen werden in Plastegeschirr angeboten, erläutert Heiko Düring vorbeugende Maßnahmen. Um den Müll zu begrenzen, werde auf Plastebecher ein Pfand von 50 Cent erhoben. Der East Club stelle seinen eigenen Toilettenwagen bereit und miete einen zweiten aus Großdrebnitz. Die klub eigene Ordnungsgruppe sei während des Festivals im Einsatz; am Sonntag und Montag habe der Klub Zeit, den Festplatz sauber zu machen. Dass viele Gäste die in der Ausschreibung angebotene Möglichkeit zum Zelten nutzen werden, glaube er nicht, da es nur für eine Nacht wäre, sagt Heiko Düring. Darüber hinaus wirbt der East Club, dass die Gäste auch im nahen Steinbruch baden könnten. „Wir können es nicht verbieten, weisen aber auf die Gefahren hin“, sagt Tobias Semmer. Vor allem sollte man nicht alkoholisiert baden gehen, betont er. S.18