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Der einsame Storch von Reinholdshain

Ein Storch ist schon zeitig zurückgekehrt auf das Nest an der Förderschule, aber wo bleibt der zweite?

Ein Adebar ist auf das höchstgelegene Storchennest in der Region nach Reinholdshain zurückgekehrt.
Ein Adebar ist auf das höchstgelegene Storchennest in der Region nach Reinholdshain zurückgekehrt. © Egbert Kamprath

Allein zu Hause zu sein. Dieses Gefühl kennen wir Menschen derzeit auch. Nun ist seit 22. März ein Storch wieder auf das Nest in Reinholdshain an der Förderschule zurückgekehrt. "Das ist schon sehr früh", sagt Elke Zienert, die in der Nähe ihren Garten hat und immer genau beobachtet, wann  die Vögel wieder zurückkehren. Im vergangenen Jahr kam der erste Storch am 23. März. Normal war in den Jahren zuvor aber eine Rückkehr in den ersten Apriltagen, wie Zienert beobachtete. Bisher ist der Reinholdshainer Storch aber noch allein. "Der andere wird doch kein Kontaktverbot oder eine Überflugssperre haben", sagt Zienert mit einem Augenzwinkern. 

Reinholdshain ist für die Störche ohnehin kein einfacher Ort, um zu überleben. Es ist das höchstgelegene Storchennest in der Weißeritzregion. Weiter hoch ins Erzgebirge hat sich bisher keiner der schwarz-weißen Vögel getraut. Das Nahrungsangebot wird dann zu dürftig. Die nächstgelegenen Nester finden sich in Possendorf und Wilsdruff. Auch vereinzelte Niederlassungen von Störchen in Höckendorf, Dippoldiswalde oder Paulsdorf haben zu keiner dauerhaften Ansiedlung geführt. Vor zwei Jahren war kurzzeitig ein Storchenpaar in Paulsdorf an der Talsperre Malter zu sehen. Die sind dann aber offensichtlich weiter gezogen. 

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