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Der erste Storch kam 1958 nach Neustadt

Iris Lichtmann (Foto: D. Förster), Sachgebietsleiterin im Landratsamt, gibt Auskunft zur Situation der Störche im Kreis. Fühlen sich die Störche in der Sächsischen Schweiz wohl? Die Zahl der Brutpaare...

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Iris Lichtmann (Foto: D. Förster), Sachgebietsleiterin im Landratsamt, gibt Auskunft zur Situation der Störche im Kreis. Fühlen sich die Störche in der Sächsischen Schweiz wohl?

Die Zahl der Brutpaare sowie der erfolgreich ausgeflogenen Jungvögel hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verringert.

Warum ist das so?

Von Fachleuten werden außer klimatischen Ursachen während der jährlichen Wanderungen vor allem landwirtschaftliche Wirtschaftsweisen im Nistplatzumfeld als Ursache genannt.

Seit wann ist der Storch in unserer Region zu Hause?

Der Weißstorch drang um 1960 in das Westlausitzer Hügelland ein, ältere Nachweise als Brutvogel sind nicht bekannt. Seit 1958 bestand eine Nisthilfe auf dem Schornstein der Brauerei Schmole in Neustadt, initiiert von Malermeister Alfred Hammer. 1962 fand sich das erste Paar ein. Durch Hilfe des Menschen entwickelte sich im damaligen Kreis Sebnitz eine ziemlich stabile jährliche Population, die auch viel Nachwuchs hervorbrachte. Genannt seien Neustadt, Langenwolmsdorf, Helmsdorf, Dobra.

In diesem Jahr lässt sich der Storch aber nirgendwo blicken …

Ja, leider ist kein erfolgreicher Ansiedlungsversuch zu verzeichnen.

Gespräch: Heike Sabel