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Der Kamenzer Forst bringt was ein

Die Stadt Kamenz ist kommunaler Waldbesitzer. Sogar einer der größten im ganzen Freistaat. Das hat auch historische Gründe, die über den naheliegenden Spittelforst weit hinausgehen. Ein Teil des Tiefentales vor Königsbrück gehört Kamenz ebenso wie Bereiche des Reviers Bernsdorf bei Straßgräbchen.

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Die Stadt Kamenz ist kommunaler Waldbesitzer. Sogar einer der größten im ganzen Freistaat. Das hat auch historische Gründe, die über den naheliegenden Spittelforst weit hinausgehen. Ein Teil des Tiefentales vor Königsbrück gehört Kamenz ebenso wie Bereiche des Reviers Bernsdorf bei Straßgräbchen. Die insgesamt 924 Hektar Wald wollen gepflegt sein.

Dafür sorgt der Staatsbetrieb Sachsenforst im Auftrag der Stadt. Jetzt wurde der Wirtschaftsplan für 2014 durch den Stadtrat abgesegnet. Im Jahresergebnis wird mit einem Plus von 27 500 Euro gerechnet. Die Haupterträge wären 104 000 Euro aus dem Holzverkauf und 10 500 Euro aus der Jagdverpachtung. Dem stünden Aufwendungen entgegen. Etwa 63 500 Euro werden z.B. für die Unterhaltung aufgewendet, was ausdrücklich auch die Neubepflanzung des Bestandes (hier „Verjüngung“ genannt) einschließt. Die Verwaltungskosten selbst schlagen mit etwa 19 700 Euro zu Buche. An denen geht schon deshalb kein Weg vorbei, weil der Staatsbetrieb ja besser als jeder andere für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung Sorge trägt. Die Experten haben alle Vollmachten des Stadtrates. (SZ)