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Löbau

Der Londoner Kristallpalast stand Pate

Vor 165 Jahren erlebte Löbau die Eröffnung des Gusseisernen Turmes auf dem Berg. Und 1994 noch einmal.

Die architektonische Pracht des Turmes entfaltet Tag wie Nacht ihre volle Wirkung.
Die architektonische Pracht des Turmes entfaltet Tag wie Nacht ihre volle Wirkung. © Norman Nollau Aerial Photography

Nun hatte er seinen 165. Geburtstag, der „König-Friedrich-August-Turm“ auf dem Löbauer Berg. An jenem 9. September 1854 wurde er eröffnet, als „Eisengussobjekt sehr seltener Art, nur drei Jahre nach seinem technischen Vorbild, dem Londoner Kristallpalast“, wie es ein Weimarer Bauprofessor formuliert hat. Unter einem guten Stern stand die Einweihung nicht, denn eigentlich war sie bereits für den 1. August geplant. Doch da durchstreifte der Sachsenkönig Tirol, wo er tödlich verunglückte. Im Februar hatte Friedrich August noch seine Zustimmung gegeben, dass der Turm seinen Namen und das sächsische Wappen tragen dürfe.

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