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Großenhain

Der Nachrücker

Lars Dronigke hat seine erste Sitzung als Stadtrat erlebt. Der Baudaer gehört zur Fraktion "Gemeinsam für Großenhain".

Seit Mittwoch im Großenhainer Stadtrat: Lars Dronigke, Orstvorsteher von Bauda.
Seit Mittwoch im Großenhainer Stadtrat: Lars Dronigke, Orstvorsteher von Bauda. © Kristin Richter

Großenhain. Der "Alte" verließ so ziemlich wortlos, dafür geehrt mit der Kleinen Preuskermedaille und mit Blumen beschenkt den Rathaussaal: Kai-Uwe Schwokowski verabschiedete sich am Mittwoch aus dem Großenhainer Stadtrat. Der "Neue" nahm quasi ohne Kunstpause Platz auf seinem Stuhl, begrüßt mit einem Handschlag von Oberbürgermeister Sven Mißbach und einer kleinen Flasche Sekt, "die alle gekriegt haben", wie der OB anmerkte. Lars Dronigke nahm das mit einem Lächeln - und dann Platz hinter dem Schild mit seinem Namen und der Fraktionszugehörigkeit.

Der 42-Jährige ist der Nachrücker im Stadtrat und gehört jetzt zur Fraktion "Gemeinsam für Großenhain". Schon in seiner ersten Sitzung am Mittwoch ließ er durchblicken, dass er keineswegs Hinterbänkler sein will. Denn Lars Dronigke ist es gewohnt, Meinungen kundzutun, zu diskutieren, zu argumentieren und sich durchzusetzen.

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Die Baudaer, Wohnort des neuen Stadtrates, wissen das. Und sie schätzen das auch. Denn seit nunmehr rund sechs Jahren  ist Lars Dronigke ihr Vorsitzender des Ortschaftsrates. Als solcher ist er auch über die Dorfgrenzen hinaus bekannt als einer, der anpackt. 

Die Einheimischen erinnern sich da ganz besonders an die 700-Jahrfeier von Bauda, bei der Dronigke gemeinsam mit dem Ortschaftsrat und vielen freiwilligen Helfern ein Fest auf die Beine stellte, das nicht nur den Baudaern wohl immer in Erinnerung bleibt. Doch auch das jährliche Walpurgisfest, diverse Highlights für die Kinder und einiges mehr gehen maßgeblich auf sein Konto.

Aktuell steht in Bauda freilich der Breitbandausbau mit dem Ziel des schnellen Internets im Vordergrund. Lars Dronigke verfolgt die Arbeiten in seinem Ortsteil mit Argusaugen und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn nach seiner Auffassung irgendwo die Säge klemmt. 

Nun also Stadtrat. Schon im Wahlkampf im vergangenen Jahr, als Dronigke sich für die Alternative Liste stellte, hatte er gesagt "Wir wollen nicht nur am Tropf der Stadt hängen" und damit letztlich alle nach Großenhain eingemeindeten Orte gemeint. Sicher ist: Lars Dronigke wird sich einbringen.

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