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Der Nachwuchs räumt den Müll weg

Mitglieder der hiesigen Jugendfeuerwehren trafen sich zum Arbeitseinsatz in der Ullersdorfer Heide

Von Bernd Goldammer

In der Ullersdorfer Heide ging es gestern wieder zur Sache. Über 40 Mitglieder der Jugendfeuerwehren Radeberg, Ullersdorf, Liegau-Augustusbad und Großerkmannsdorf rückten dem Müll zu Leibe. „Diese Einsätze helfen uns sehr“, war von Ullersdorfs Revierförsterin Uta Krause zu hören. Bei den Einsätzen stand seit dem Tornado meistens Baumpflanzen im Vordergrund. Doch in diesem Jahr hat sich die Natur nicht an die Termine gehalten. Die Pflanzzeit war bereits vorüber. Fleißige junge Leute haben dennoch viel zu tun.

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Ein Teil der Mitglieder stieg auf Müllsammeln um. Sieben Müllsäcke wurden dabei voll. Sogar Eisen und Schrott war dabei. Ein anderer Trupp war abseits der Straße von Radeberg nach Ullersdorf im Einsatz. Auch hier waren zwei große Müllsäcke voll, als die Arbeit erledigt war.

Andere Jugendliche wurden in der Heide gesehen. Sie haben Reisig und Laub entfernt und so Bachläufe und verstopfte Abflussrohre wieder gangbar gemacht. Sogar ein paar Waldwege wurden durch die Einsatzbereitschaft des hiesigen Feuerwehrnachwuchses wieder benutzbar. Denn die fleißigen Helfer haben sperrige Äste beiseite geräumt. Gegen 12 Uhr war die Arbeit beendet. Wer fleißig an frischer Waldluft gearbeitet hat, ist natürlich hungrig. Doch auch daran hatte die Einsatzleitung gedacht. Am Feuerwehrhaus in Großerkmannsdorf wurde zünftig gegrillt. „Mit diesen Einsätzen wollen wir das Umweltbewusstsein unserer Jugendfeuerwehren stärken. Außerdem wollen wir das „Wir-Gefühl fördern“, so der Ullersdorfer Jugendfeuerwehrwart Jens Mühlmann. Das hat gestern offenbar geklappt.