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Pirna

Der nächste Kandidat

Der Heidenauer Bürgermeisterposten ist begehrt. Drei wollen ihn schon. Nun macht wider Erwarten auch die FDP ihre Ansprüche geltend.

© dpa

Es werden immer mehr, die am 1. September Bürgermeister von Heidenau werden wollen. Als Erster hatte sich Amtsinhaber Jürgen Opitz (CDU) ins Gespräch gebracht. Anfang des Monats haben die Linken Daniela Lobe ins Rennen geschickt. Als Einzelkandidat sammelt der ehemalige Reiseunternehmer und heutige Unternehmensberater Uwe Dreßler derzeit Unterstützungsunterschriften.

Nun will am Montag auch die FDP einen Kandidaten nominieren. Das kommt überraschend und auch wieder nicht. Norbert Bläsner, der vor sieben Jahren einer von Opitz’ Gegenkandidaten war, kündigte an, nicht zu kandidieren. Er will sich stattdessen auf den Landtagswahlkampf konzentrieren. Bläsner ist Kreisvorsitzender seiner Partei und steht auf der Landesliste auf einem recht aussichtsreichen siebenten Platz. Nach seiner Nicht-Kandidatur wurde damit gerechnet, dass die Liberalen diesmal außen vorbleiben. So umfangreich ist ihr Personal schließlich nicht.

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Doch der Wahlerfolg hat die Heidenauer Liberalen gestärkt. Während CDU und Linke zugunsten der AfD Einbußen verzeichnen mussten, behält die FDP ihre beiden Sitze. Schon im Mai-Stadtrat – vor den Wahlen – hatte Bläsner eine Andeutung hinsichtlich der Bürgermeister-Herausforderung gemacht. Wem die Liberalen es nun zutrauen, Opitz paroli zu bieten, wird spannend. Nur so viel: Der nicht mehr wiedergewählte Stadtrat Thomas Richter sei es nicht. Und: Die Person ist bekannt.

Parteien, Wählervereinigungen und Einzelpersonen haben bis 27. Juni Zeit, ihre Kandidaten zu nominieren bzw. Unterschriften zu sammeln. (SZ/sab)

Nominierung, 17. Juni, 18.30 Uhr, Drogenmühle

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