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Der neue Baubürgermeister ist der alte

Gestern Abend hat der Stadtrat den Ersten Bürgermeister der Lößnitzstadt gewählt. Jörg Müller wurde im Amt bestätigt.

© Arvid Müller

Die Stadträte wissen sehr genau, wen sie da für die nächsten sieben Jahre als Ersten Bürgermeister bestimmt haben. Denn Jörg Müller (51) tritt am 1. April seine dritte Wahlperiode in dieser Funktion an. Über das Wahlergebnis hat er sich sehr gefreut, von 34 Stadträten stimmten 33 für ihn.

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Der parteilose promovierte Architekt arbeitet seit fast 14 Jahren in dieser Funktion. Die fordert vor allem, dass sich da jemand richtig gut auskennt mit Stadtplanung und Städtebau. Was Jörg Müller gemeinsam mit seinem Team bewiesen hat. Das Radebeuler Baugeschehen hat so manche Erfolgsgeschichte parat. Ob es um solche komplexen Vorhaben wie das neue Stadtteilzentrum Radebeul-Ost geht, das nun erweitert wird, unter anderem mit den Schwerpunkten Karl-May-Museum und Lutherkirche. Oder ob die Schulen saniert werden, wenn auch nicht alle auf einmal drankommen können. Neu- und Umbau der Grundschule Naundorf sind fast beendet, auch die Arbeiten in der Schiller-Grundschule stehen kurz vorm Abschluss.

Dem folgt demnächst das Pestalozzihaus, eine Außenstelle des Lößnitzgymnasiums. Die Fördermittel dafür sind da. Eine ganz entscheidende Voraussetzung für die Bauvorhaben. Jörg Müller hat ein besonderes Gespür dafür, an staatliches Geld heranzukommen. Weshalb er auch schon mal als Fördergeldfuchs bezeichnet wird. Wobei diese Mittel allein noch nicht garantieren, dass Baupläne immer perfekt aufgehen, besonders mit ihren zeitlichen Vorgaben. Vor allem im Straßenbau musste mancher Fertigstellungstermin schon herausgeschoben werden. Das wird auf den großen Baustellen dieses Jahr auf der Kötzschenbrodaer Straße und 2016 auf gleich zwei Abschnitten der Meißner Straße nicht passieren, hoffen alle.

Für den Posten des Baubürgermeisters hatte es vier Bewerbungen gegeben, so OB Bert Wendsche. Eine war verspätet eingegangen und deshalb ausgeschieden. Eine weitere wurde wegen nicht passender Qualifikation zurückgewiesen. Die neben dem Amtsinhaber verbliebene Kandidatin hatte ihre Bewerbung nach einem Gespräch beim OB und Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber zurückgezogen. (SZ/IL)

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