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Der neue Spargel wird nach Ostern erwartet

Spargelanbauer Arndt Heidig von der Naumann/Kirsten/Heidig GmbH in Nieschütz ist optimistisch. Rund eine Woche nach Ostern hofft er auf die ersten frisch gestochenen Stangen des königlichen Gemüses. Auch vergangenes Jahr haben die Nieschützer um diese Zeit angestochen.

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Spargelanbauer Arndt Heidig von der Naumann/Kirsten/Heidig GmbH in Nieschütz ist optimistisch. Rund eine Woche nach Ostern hofft er auf die ersten frisch gestochenen Stangen des königlichen Gemüses. Auch vergangenes Jahr haben die Nieschützer um diese Zeit angestochen.

In den nächsten Tagen will Heidig mit seinen Mitarbeitern Spargeldämme auf den zehn Hektar Anbaufläche des Landwirtschaftsbetriebes ziehen.

Spezielle Folie nötig

Über die Dämme wird anschließend eine spezielle Folie gebreitet. Sie soll das empfindliche Gemüse wärmen. Ausreichend Sonnenschein ist Heidigs dringlichster Wunsch für das Wetter in den kommenden Wochen.

Wie in den vergangenen Jahren planen die Nieschützer wieder eine gemeinsame Aktion mit den Gaststätten der Region. Gutscheine, die es sowohl beim Spargeleinkauf als auch beim Essen in einem der teilnehmenden Restaurants gibt, sollen wechselseitig den Spargelverzehr ankurbeln. Die auf Gegenseitigkeit beruhende Hilfsaktion läuft 2009 bereits zum vierten Mal.

Mit vergrößerten Anbauflächen geht der Spargelhof Ponickau bei Großenhain an den Start. Seinen Betrieb habe er von vier auf sieben Hektar erweitert, sagte gestern Chef Holger Schöne.

Verkauft wird das königliche Gemüse im Spargelhof Ponickau, an der bekannten Heidel- und Himbeerplantage vor Moritzburg und in Radeburg. Schöne rechnet wie sein Kollege in Nieschütz damit, dass die Ernte gegen Ende April beginnen kann.

Den ersten inländischen Spargel verkauft derzeit der Betrieb von Josef Brummer aus der Nähe von Oschatz. Brummer pflanzt auf beheizten Feldern an. Ein Kilogramm der ersten Stangen koste derzeit zehn Euro. Das seien ein paar Cent weniger als 2008, war gestern aus dem Betrieb zu erfahren.

Peter Anderson