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Der OB als Meister des Nebelkerzenwerfens

Zu der Stellungnahme Bert Wendsches unter dem Titel „Kein Kavaliersdelikt“ vom 24. Mai schreibt Kai Kerkhof aus Moritzburg: Ertappt sein, ohne Betroffenheit zu zeigen und mit eigener „Empörung“ und erhobenem pseudomoralischem Zeigefinger zum Gegenangriff vorgehen.

Zu der Stellungnahme Bert Wendsches unter dem Titel „Kein Kavaliersdelikt“ vom 24. Mai schreibt Kai Kerkhof aus Moritzburg:

Ertappt sein, ohne Betroffenheit zu zeigen und mit eigener „Empörung“ und erhobenem pseudomoralischem Zeigefinger zum Gegenangriff vorgehen. – Dies dürfte der Anlass des OB gewesen sein, diesen Leserbrief verfasst zu haben – doch seine geworfenen Nebelkerzen dürfen den Blick vom Wesentlichen nicht ablenken. Um was geht es in einer Stellenbesetzung für die Kommunalverwaltung? Eben um eine ordnungsgemäße Bestenauslese, um letztendlich die Qualifiziertesten aus den Steuergeldern der Bürger der Gemeinde für die Aufgabe in der Verwaltung zu bezahlen. Nichts weniger als das ist Aufgabe und Zweck eines Auswahlverfahrens und Anspruch aller Radebeuler Bürger. Und um eben zu überprüfen und gegebenenfalls zu verhindern, dass es beispielsweise ein(e) Bewerber(in) wird, der/die vielleicht lediglich aus dem Kreise der „Besten Freunde der Gemeindeverwaltung“ zu sein, eine Qualifikation herzuleiten vermag. Was bei dieser Prüfung laut OB besonders verwerflich sein soll, mag nur er verstehen. Wer sich dem Auswahlverfahren stellt, stellt sich der Überprüfung seiner Qualifikation, egal ob er Müller oder Meier heißt. Und riskiert nicht seine berufliche Existenz, sondern bewirbt sich gerade um eine andere ... Und ein Vorwurf an die Kritiker, nur selektiv nach politischer Einstellung der „Betroffenen“ Rechte zu wahren, ist ganz sicher verfehlt. Andersherum wird vermutlich ein Schuh draus, Herr Oberbürgermeister.

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