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Der Rollator-Parkplatz von Bischofswerda Süd

Mehr Platz für immer mehr Gehhilfen. Den gibt es jetzt. Bischofswerdas größter Vermieter hatte eine gute Idee.

© Thorsten Eckert

Die Wohnungswirtschaft und Bau GmbH (WuB) macht sich vom Handel angebotene Container zum Aufräumen von Mülltonnen zunutze: Das städtische Unternehmen stellt die Boxen seinen Mietern zum Abstellen von Rollatoren zur Verfügung. – Die WuB wusste um die Notwendigkeit. Der Altersdurchschnitt der Mieter liegt ohne Kinder bei 57 Jahren. In Alt-Süd könne man getrost noch drei bis sechs Jahre dazurechnen, sagt Geschäftsführer Andreas Wendler. Die Mieter in einigen Hauseingängen würden es locker auf einen Altersdurchschnitt von 75 Jahren bringen. Immer mehr Platz für immer mehr Rollatoren wird deshalb gebraucht. In manchen Hausfluren reicht er schon nicht mehr aus. In den Boxen, die direkt vor einzelnen Häusern aufgestellt wurden, haben jeweils zwei Rollatoren Platz. Der Vermieter verlangt dafür fünf Euro Miete im Monat.

Mittlerweile stehen sechs der Allzweckboxen in Bischofswerda Süd, und es gibt weitere Anfragen. Auch die Jungen haben Interesse: Die ersten stellen in den Boxen ihren Kinderwagen ab. „Jetzt wäre es schön, wenn die Fußwege noch besser ausgebaut würden, um unseren Senioren, aber auch den Eltern mit Kinderwagen günstigere Bedingungen zu bieten“, sagt WuB-Geschäftsführer Wendler. (SZ/ass)

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