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Pirna

Der sich selbst Stress macht

Moritz Butze aus Klingenberg hat eine kleine Schwäche, die aber gar nicht auffällt. Er studiert, was in der Familie liegt.

Hat den Stress entspannt im Griff: Moritz Butze.
Hat den Stress entspannt im Griff: Moritz Butze. © Daniel Schäfer

Das Schwerste war für Moritz nicht Mathematik oder Deutsch. Naja gut, Musiktheorie hat ihm ein bisschen zu schaffen gemacht. Auf dem Abschlusszeugnis ist das nicht zu sehen. Da steht bei dem Klingenberger eine glatte Eins. Er ist damit der einzige Super-Absolvent dieses Jahres am Dippoldiswalder Glückauf-Gymnasium.

Dem Schwersten musste er ab und zu einen Sonntag opfern. Dann nämlich wenn plötzlich der Termin für eine langfristige Hausarbeit näher rückte. Fachliche Probleme hatte Moritz also keine, lediglich organisatorische, räumt er ein. Doch die hat er in den Griff bekommen, sonst würde er ja am Ende kein Einser-Absolvent sein. Und er arbeitet an sich.

Schritt für Schritt
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Sein Auslandsjahr, das viele jetzt nach dem Schulabschluss machen, hat Moritz schon nach der zehnten Klasse absolviert. In Kanada. Der High-School-Abschluss wurde ihm hier zwar nicht angerechnet, aber die Erfahrungen eines solchen Jahres sind unbezahlbar. In den Ferien heißt es ein bisschen entspannen und Geld verdienen.

Ab Oktober will er bereits studieren, Wirtschaftsingenieurwesen. Das verbindet zwei Themen, die Moritz interessieren: die Wirtschaft und das Ingenieurwesen. Beides und die Kombination haben Zukunft. Das Interesse und der Blick für die Zukunft kommen bei ihm nicht zufällig – sein Vater ist der Chef von Dr. Butze Fachgroßhandel für Sauberkeit und Hygiene.

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Also soll er wahrscheinlich mal in das Familienunternehmen einsteigen? „Nö“, sagt Moritz. „Ich kann machen, was ich will.“ Ihn habe die Fachrichtung einfach interessiert. Genau wie Fuß- und Volleyball sowie Klavier. Schöne Hobbys zum Ausgleich, sagt er. Moritz ist ein Beispiel für die vielseitigen Interessen und Begabungen der Einser-Absolventen. Und an der Selbstorganisation arbeitet er noch… 

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