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Der Weg zum Bolzen wird erst nächstes Jahr

Freizeit. Der Bolzplatz in Feldschlößchen sollte eigentlich in diesem Jahr weiter ausgebaut werden. Doch der Gemeinde fehlte am Ende die Zeit dafür.

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Von Matthias Weigel

Im Jahr 2004 war im Wachauer Ortsteil Feldschlößchen die Planierraupe angerückt. Doch nicht etwa, um etwas nieder zu reißen, sondern damals war die Fläche hinter dem Neubaugebiet am Rande des Ortes für einen Bolzplatz hergerichtet worden. „Die Kosten von rund 1750 Euro haben vier Firmen aus Radeberg, Wachau, Leppersdorf und Ottendorf-Okrilla übernommen“, sagte Eisold damals. So wurde die Fläche geebnet und schließlich Gras darüber gesät. Ein Ort für Kinder und Jugendliche entstand auf diese Weise. In den kommenden Jahren sollte er weiter ausgebaut werden.

Nun neigt sich das Jahr 2006 dem Ende entgegen und die noch nötigen Arbeiten für dieses Jahr bleiben liegen. „Der Bauhof hatte viel zu tun und hat es daher wohl nicht mehr geschafft“, sagt Wachaus Ortsvorsteherin Kathrin Jahn. Im Etat des Ortschaftsrates waren eigentlich 1000 Euro für die weitere Gestaltung eingeplant gewesen. „Speziell ging es um die Zuwegung“, sagt Jahn. Problematisch ist an dieser Stelle der Weg auf den Platz. „Das ist eher ein schmaler Pfad“, sagt Anwohner Lutz Mißbach. Die Gemeinde hatte vor, dort Bordsteine zu setzen und Schotter aufzufüllen. Das ist nun für kommendes Jahr geplant. „Es wäre schon wichtig, dass dies in Angriff genommen wird“, sagt Jahn. Zumal der schmale Weg zwischen zwei Grundstücken in Absprache mit der Gemeinde schon einmal gesperrt wurde. „Die Hundebesitzer haben dort ihre Tiere immer Gassi geführt – mit entsprechenden Folgen“, sagt Mißbach. Seit einiger Zeit ist der Gang jedoch wieder offen und begehbar. Damit dass Geld nicht verfällt, haben die Ortschaftsräte nun beschlossen, einen Basketballkorb und eine Sitzgelegenheit anzuschaffen. Die werden noch in diesem Monat bestellt und sollen im kommenden Jahr aufgestellt werden. Dann wird der Ortschaftsrat auch noch einmal mit der Gemeindeverwaltung über einen Sandkasten sprechen. „Die müssen sowieso Sand für den Spielplatz an der Verwaltung bestellen, da könnte man sich ja beteiligen“, sagt Jahn. Eine Wippe oder Schaukel sei ebenfalls für den Bolzplatz im Gespräch. „Damit wären dann alle Altersgruppen bei den Kindern und Jugendlichen bedient“, sagt Jahn.

Ganz untätig waren die Wachauer Räte auch in der Vergangenheit nicht. So wurden beispielsweise 2005 die Tore gekauft und aufgestellt. Kathrin Jahn ist zuversichtlich, dass der Platz 2007 noch ein Stück attraktiver wird. „Es ist uns wichtig, dieses Freizeitangebot weiter voran zu bringen“, verspricht die Ortsvorsteherin.