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30 Jahre Wir

Der Westen hat den Weg verloren

Der Osten gilt als Hort härtester Systemkritik. Aber er kann helfen, die Krise der bestehenden Ordnungen zu meistern. Ein Gastbeitrag von Andreas Schönfelder.

Ist es vernünftig, gar erstrebenswert, das Wohlstandsniveau im Osten zu heben, indem es im Westen gesenkt wird?
Ist es vernünftig, gar erstrebenswert, das Wohlstandsniveau im Osten zu heben, indem es im Westen gesenkt wird? © Thomas Kretschel

Von Andreas Schönfelder

Wir leben in einem Land, ja in einem Europa, dessen bestehende Ordnung infrage gestellt und sogar direkt angegriffen wird. Die heftigsten Angriffe erfolgen aus Ländern, in denen Kritiker der bestehenden freiheitlichen Ordnung und der EU an der Regierung sind. Diese Länder liegen in Ostmitteleuropa. Folglich wird von den Verteidigern der bestehenden Ordnung immer wieder „der Osten“ als größter Gefahrenherd ausgemacht. Was wäre aber, wenn eben aus diesem Osten Europas und aus dem Osten Deutschlands zugleich jene Anregungen kommen könnten, um der Krise wirksam zu begegnen und der Bundesrepublik Deutschland und damit auch Europa wieder eine Perspektive zu geben?

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