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Der Winter kann kommen

Die Osterzgebirgler rüsten sich für die Saison. Bis zum Start dauert es aber noch ein bisschen.

Von Mandy Schaks

Einen ersten Vorgeschmack auf den Winter gab es gestern: Zinnwald war in der Frühe wie mit Puderzucker eingestäubt. Zum ersten Mal in dieser Saison lag eine ganz, ganz dünne Schneedecke auf dem Erzgebirgskamm. Aber sie war schon messbar, sagt Wetterbeobachter Andreas Kühn. Die Wetterwarte in Zinnwald konnte eine Schneehöhe von zwei Zentimetern vermelden.

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Doch die Freude währte nur kurz. Die Temperaturen kletterten rasch wieder über die Null-Grad-Marke und schmolzen die Schneekristalle im Nu weg. So soll es auch die nächsten Tage bleiben, sogar noch einen Hauch wärmer werden. Die Meteorologen sagen erst wieder ab Sonntag fürs Gebirge kühleres Wetter voraus.

Vor einem Jahr sah es da schon winterlicher aus. Damals brach der Winter bereits am 28. Oktober herein. Mit einem Schlag fielen 19 Zentimeter Schnee. Die weiße Pracht hielt sich auch recht gut, sodass Schneereste sogar noch bis 13. November in Zinnwald zu sehen waren, wie die Wetter-Statistik verrät. Nach einer Pause hat dann der Winter am 30. November richtig zugeschlagen. Es gab 43 Zentimeter Schnee, und der blieb bis April liegen.

Das haben die Winterdienstler noch gut in Erinnerung und ihre Vorkehrungen für die bevorstehende Saison getroffen. Dippoldiswalde zum Beispiel hat sich schon mit 50 Tonnen Streusalz eingedeckt, weitere 180 Tonnen sind reserviert, sagt Frank Zimmermann, der Leiter vom Bauhof. Außerdem wurden knapp 90 Tonnen Streusplitt eingelagert. Nur die Fahrzeuge sind noch nicht umgerüstet. Die werden noch gebraucht, um das Laub einzusammeln und Sturmschäden zu beseitigen. Frank Zimmermann und seine Leute sind aber darauf eingestellt, kurzfristig reagieren zu können. Deshalb wird jetzt auch täglich der Wetterbericht besonders intensiv studiert. „Bis 18. November wird erst mal nichts Schlimmes für Dipps gemeldet“, sagt Zimmermann und lacht.