SZ +
Merken

Der Zirkus Humberto aus Wittstock

Das Unternehmen baut ein Zelt auf, das einen Durchmesser von 28 und ein Höhe von zehn Metern hat. Hier finden pro Vorstellung knapp 800 Besucher Platz. Der Tross rückt mit 40 Fahrzeugen an und bringt 50 Tiere von fünf Kontinenten mit.

Teilen
Folgen

Das Unternehmen baut ein Zelt auf, das einen Durchmesser von 28 und ein Höhe von zehn Metern hat. Hier finden pro Vorstellung knapp 800 Besucher Platz. Der Tross rückt mit 40 Fahrzeugen an und bringt 50 Tiere von fünf Kontinenten mit. Der Zirkus Humberto bezeichnet sich auch als Raubtierzirkus.

Die Tierschau mit Löwen, Watussis und Ziegen ist täglich von 10 bis 14 Uhr geöffnet, die Kasse für den Vorverkauf von Karten von 11 bis 12 Uhr. Der Raubtierzirkus Humberto fühlt sich der Zirkustradition verpflichtet und bietet ein Programm für Jung und Alt.

Am Wendehammer der Carl-Eschebach-Straße wird das Zelt aufgebaut. Premiere ist am 20. Juli um 17 Uhr. Bis Sonntag lädt Humberto zu insgesamt sechs Vorstellungen in sein buntes Zirkuszelt ein. Freitag und Sonnabend zeigen die Artisten jeweils 15 und 18 Uhr ihr Können, und verabschieden sich am Sonntag 14 Uhr mit der letzten Vorstellung von Radeberg.

Aus der Geschichte: 1764 entstand durch den britischen Künstler Jacob Bates das erste Amphitheater mit runder Manege in Moskau. 1768 schlägt die Geburtsstunde des eigentlichen Zirkus in England durch den Vater des Zirkus der Neuzeit Philipp Astley. Er zeigte Reitkunst, sowie dressierte Affen, Hunde und Schweine. 1821 entsteht der erste massive Zirkusbau. 1839 zeigte der Amerikaner Buckley erstmalig den Salto vom Pferd.

Auch Dresden hat eine lange Zirkustradition. Die berühmte Zirkusfamilie Sarrasani spielte seit etwa 1900 regelmäßig in der Stadt und war bis 1945 für menschlichen Wagemut und tierische Einzigartigkeit weltberühmt. Der Zirkus Sarrasani verfügte über ein steinernes Haus in der heutigen Sarrasanistraße.