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Design mit Vorleben

Einfälle mit Abfällen: Dresdner verarbeiten das, was andere wegwerfen.

Von Jane Pabst

Es war einmal ... Ein entsorgter Tapetenrest, ein ausrangierter Zigarrenkarton oder ein defekter Fahrradschlauch – das sind die Zutaten eines modernen Märchens. Eines, das tagtäglich in Dresden wahr wird. Aus dem, was andere in die Tonne treten, schaffen Müll-Designer neue, innovative Produkte. Die Sächsische Zeitung zeigt fünf Märchen mit Happy End.

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Treibholz aus der Elbe, alte Haken, aber auch Tapetenreste und Landkarten-Schnipsel übersäen die Werkbank von Antje Schönes Schubladen in der Kunsthofpassage. Aus diesen Materialien fertigt die 29-Jährige Upcycling-Ideen für originelle Wohnideen. „Ich fin
Treibholz aus der Elbe, alte Haken, aber auch Tapetenreste und Landkarten-Schnipsel übersäen die Werkbank von Antje Schönes Schubladen in der Kunsthofpassage. Aus diesen Materialien fertigt die 29-Jährige Upcycling-Ideen für originelle Wohnideen. „Ich fin
Dass nicht alles immer Gold sein muss, das glänzt, beweist das Ehepaar Sankowska mit seinem Schmuck „Chouette Art“ aus Altpapier. Besonders ausgelesene Hochglanzmagazine und alte Bücher mit schnörkeliger Schrift verwenden die beiden Bildungsreferenten für
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Der Ausdruck „geschlaucht“ erfährt bei Andreas Bauer eine neue Bedeutung. Aus defekten Fahrradschläuchen stellt der 33-Jährige Geldbörsen, Federmappen und Gürtel her. „Da ich viel Rad gefahren bin, auch zu Partys, brauchte ich eine kleine Geld-Börse, die
Der Ausdruck „geschlaucht“ erfährt bei Andreas Bauer eine neue Bedeutung. Aus defekten Fahrradschläuchen stellt der 33-Jährige Geldbörsen, Federmappen und Gürtel her. „Da ich viel Rad gefahren bin, auch zu Partys, brauchte ich eine kleine Geld-Börse, die
„Was wir machen, ist Müll“, sagt Maximilian Hansen, und das ist so provokant wie gnadenlos ehrlich. Denn aus Müll in Form aussortierter Zigarrenkartons stellt der 33-Jährige Sessel, Sitzbänke, Lampen und noch viel mehr her. „Wir gestalten Eingangsbereiche
„Was wir machen, ist Müll“, sagt Maximilian Hansen, und das ist so provokant wie gnadenlos ehrlich. Denn aus Müll in Form aussortierter Zigarrenkartons stellt der 33-Jährige Sessel, Sitzbänke, Lampen und noch viel mehr her. „Wir gestalten Eingangsbereiche

Wer gebrauchte Gegenstände, deren Lebensdauer abgelaufen ist, so umbaut, dass daraus ein neues Produkt entsteht, ist nicht nur ein kreativer Kopf, sondern ein sogenannter Upcycler. „Recycling war gestern. Jetzt geht es darum, aus Müll nützliche und neue Dinge zu schaffen“, sagt Professor Hansjerg Maier-Aichen von der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Aus Abfällen mit Einfällen mehr zu machen, ist auch hierzulande Mode. Bei der Kreativmarkt-Reihe „handgemacht“ tummeln sich immer mehr Produkte mit Vorleben. Das vor einem Jahr in Sachsen gegründete Online-Magazin Zweitleben.de berichtet bundesweit über die noch junge Szene. Und in der Dresdner Neustadt gibt es Upcycling-Produkte gleich in mehreren Läden, wie dem Tragbar und Tranquillo in der Rothenburger Straße, im UBO in der Görlitzer Straße sowie im Hechtviertel bei Handmade. Oder aber bei den Mülldesignern direkt vor Ort.

www.Zweitleben.de