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Deutsche Bahner greifen zur Axt

Nachdem in zwei Monaten vier Züge in Ostsachsen mit umgestürzten Bäumen kollidiert sind oder von ihnen aufgehalten wurden, haben die Verantwortlichen nun reagiert.

Einer der zuletzt häufig auftretenden Vorfälle mit Bäumen auf Schienen passierte am 1. Februar bei Pommritz. © Archivfoto: LN/Jens Kaczmarek

Die Deutsche Bahn wird auf die zuletzt immer öfter aufgetretenen Behinderungen durch  umgestürzte Bäume auf den Strecken von Zittau über das Oberland und Görlitz über Löbau und Bautzen nach Dresden reagieren. Wie das Unternehmen und die Länderbahn bestätigen, hat es am 5. März eine gemeinsame Inspektionsfahrt unter Beteiligung des für Ostsachsen zuständigen Verkehrsverbandes Zvon auf den Strecken gegeben. "Wir haben auf dieser gemeinsamen Fahrt zahlreiche Abschnitte mit Handlungsbedarf festgestellt", teilte Länderbahn-Pressesprecher Jörg Puchmüller auf SZ-Anfrage mit. "Dieser wurde protokolliert." Die Deutsche Bahn hat die Daten nach Auskunft von Pressesprecherin Erika Poschke-Frost dem Unternehmen "für die Vegetationskontrolle Verantwortlichen übergeben." Aus den Protokollen und den Ergebnissen von ohnehin stattfindenden Inspektionen der Deutschen Bahn sollen "gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen abgeleitet werden". Klar ist schon jetzt, dass "bei der Inspektion identifizierte Bäume, von den eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung ausgehen könnte, gefällt beziehungsweise bearbeitet werden", so die Deutsche-Bahn-Sprecherin. 

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