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Deutsche Bank zieht in Container

Der Umbau der Filiale am Bautzener Postplatz geht voran. Kunden müssen sich jetzt auf ein Provisorium einstellen.

© Uwe Soeder

Von Stefan Schramm

Seit gestern stehen sie auf dem Fußweg am Postplatz vor der Deutschen Bank: zwei Container, in denen ab nächster Woche ein Teil der Geschäfte der Bankfiliale abgewickelt wird. Denn die Bautzener Niederlassung wird derzeit umgebaut. Das bedeutet für die Kunden, dass sie ab April mit einem Provisorium vorliebnehmen müssen.

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„In einem der beiden Container bringen wir technische Geräte wie unseren Kontoauszugsdrucker unter“, erklärt Filialleiter Thomas Gruhl. In dem anderen Container werden zwei Mitarbeiter der Bank wie an einem normalen Schalter die Kunden betreuen. Termin für den Umzug in die Behelfsunterkunft ist der kommende Montag. „An dem Tag werden wir deshalb auch nur bis 12 Uhr geöffnet haben“, kündigt Gruhl an. Denn die gesamte Technik zieht von dem noch unrenovierten in den bereits fertigen Teil der Bank. Der befindet sich auf der Hofseite des Gebäudes und wird voraussichtlich gegen Ende dieser Woche bezugsfertig an die Bank übergeben. Um dorthin zu gelangen, müssen die Kunden durch das Treppenhaus gleich rechts neben der Filiale zu einem Hintereingang gehen, wo sie unter anderem die Bankberater erreichen. Denn der Haupteingang wird geschlossen, weil auch dieser Bereich runderneuert wird. „Den Weg zu unseren Beratern werden wir natürlich ausschildern“, so Gruhl weiter.

Der Umbau ist Teil eines Designkonzepts des Kreditinstituts. Sämtliche Filialen sollen eine einladendere, offenere Gestaltung bekommen. Die Niederlassung Görlitz hat die Frischzellenkur schon hinter sich, nun ist Bautzen dran. Geplant ist die Einrichtung einer neuen Wartelounge, mehrerer neuer Beratungsplätze sowie moderner Dialogtresen. Der althergebrachte Bankschalter hat dann ausgedient. Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker finden sich künftig nicht mehr in einem kleinen, abgetrennten Nebenraum, sondern zentral im Eingangsbereich. „So können wir gleich reagieren, wenn ein Kunde ein Problem mit einem der Automaten hat“, sagt Filialleiter Thomas Gruhl.

Die Container sollen rund vier Wochen als Ausweichstandort dienen. Fertig wird das gesamte Umbauprojekt im Mai, anschließend plant Gruhl einen Tag der offenen Tür. Dann können die Kunden nach dreimonatiger Baustellenzeit die Niederlassung wieder in Beschlag nehmen.