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Politik

Deutschland macht es sich recht(s) bequem

Menschenfeindlichkeit wird in der Gesellschaft „normaler“, zeigt eine aktuelle Studie. Das ist kein Problem der Mitte allein, sagt Redakteur Oliver Reinhard. Ein Kommentar. 

© dpa/SZ

Sie und ich hegen weder antisemitisches Gedankengut, noch verherrlichen wir den Nationalsozialismus? Prima. Dennoch könnten wir „Rechte“ sein. Nicht im veralteten Sinn von „Konservative“. Sondern im aktuellen Sinn von mindestens „Rechtspopulisten“. Nämlich, wenn wir etwa Menschen allein aufgrund deren anderer Herkunft, Kultur, Glaubenszugehörigkeit oder sexueller Orientierung abwerten. Oder uns einen starken Führer, ein Einparteiensystem oder autoritäre Staatshärte wünschen. Denn damit wären wir kein Anhänger unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die ja auf Vielfalt, Gleichberechtigung, gegenseitige Achtung abzielt.

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