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Diakonie – der helfende Arm

Da stehen sie in den Straßen, klappern mit ihren Sammelbüchsen. Passanten eilen vorüber ohne genauer hinzusehen. Einige suchen in ihren Taschen nach ein paar Geldstücken, manche nehmen sich Zeit für ein kleines Gespräch.

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Da stehen sie in den Straßen, klappern mit ihren Sammelbüchsen. Passanten eilen vorüber ohne genauer hinzusehen. Einige suchen in ihren Taschen nach ein paar Geldstücken, manche nehmen sich Zeit für ein kleines Gespräch.

Ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Kirchgemeinden und der Diakonie sind im September, dem Monat der Diakonie, unterwegs zur Straßensammlung.

Diakonie? Freilich, schon mal gehört. Die machen doch viel für Behinderte und betreuen ein Seniorenheim. Aber Diakonie ist mehr: Im alten Griechenland meint diakonia „bei Tisch aufwarten“, Speisen und Getränke reichen.

Das bedeutet, dem anderen dienen, im weiteren Sinn Verantwortung für den Lebensunterhalt tragen. Schon im Neuen Testament ist Diakonie Hilfe für Kranke, Arme und Hilfsbedürftige, so wie es Jesus Christus vorgelebt hat. „Jeder soll den anderen mit der Begabung dienen, die er durch Gottes Gnade empfangen hat“, steht im 1. Petrusbrief.

Es gibt viele Möglichkeiten, zu helfen, sich zu engagieren. „Wir orientieren unser Handeln an der Bibel“, lautet das Leitbild der Diakonie und „Wir sind dort, wo Menschen uns brauchen.“ Diakonie ist Dienst am Menschen in Verantwortung für die Welt, in die Gott uns gestellt hat. Sie ist der praktisch helfende Arm der evangelischen Kirche.

Beistand und konkrete Hilfe gibt es im Diakonischen Werk für alle Lebenslagen in vielfältiger Weise. Kennen Sie die verschiedenen Einrichtungen der Diakonie in Ihrer Gemeinde? Fragen Sie doch mal nach! (Veronika Richter)