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Diakonie nimmt vorerst keine Flüchtlinge in Eichgraben auf

Im Ort gab es immer wieder Gerüchte. Doch erste Ideen hat das Diakonische Werk verworfen.

Eichgraben. In dem ehemaligen Wohnhaus des Diakons auf dem Gelände des Bethlehemstifts in Eichgraben wird die Diakonie Löbau-Zittau vorerst keine Flüchtlinge betreuen. Das erklärte Prokuristin Birgit Wagner auf SZ-Anfrage. Im Vorjahr hatte es zuerst Überlegungen gegeben, in dem seit etwa zwei Jahren leerstehenden Gebäude minderjährige Flüchtlinge unterzubringen. Das Haus sei aber letztlich nicht dafür geeignet gewesen. Auch die Idee, die Räumlichkeiten für dezentral untergebrachte Flüchtlingsfamilien zu nutzen, sei in den vergangenen Wochen nicht weiter verfolgt worden, erklärt Frau Wagner. Sie sehe derzeit auch keinen Bedarf in diese Richtung.

Die Diakonie muss sich aber Gedanken machen, wie das Gebäude künftig genutzt werden soll, meint die Prokuristin. Zuletzt war es als Wohnheim für Zivildienstleistende, Auszubildende und Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres genutzt worden. Inzwischen steht es den zweiten Winter leer. Die Bausubstanz sei laut Frau Wagner nicht schlecht. Die Diakonie wolle sich aber nicht unter Druck setzen, „auf Teufel komm raus“ ein Nutzungskonzept zu erstellen. Sollte sich keine geeignete Nutzung finden, wäre auch ein Abriss eine denkbare Variante, so Birgit Wagner. (jl)

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