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Die Bahn hält doch Wort

Kraftfahrer kommen bald ohne Umwege nach Waldheim oder Reinsdorf. Doch vorher ist die Mittweidaer Straße wieder dicht.

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Eine Woche später als angekündigt wird unter dem Heiligenborner Viadukt eine Art Tunnel gebaut. Der soll Fahrzeuge vor Steinschlag schützen.
Eine Woche später als angekündigt wird unter dem Heiligenborner Viadukt eine Art Tunnel gebaut. Der soll Fahrzeuge vor Steinschlag schützen. © Dietmar Thomas

Waldheim. Seit einigen Monaten ist der Heiligenborner Viadukt Baustelle. Und genauso lange stehen die Kraftfahrer immer wieder vor derselben Frage: Wie komme ich am schnellsten von Reinsdorf nach Waldheim?

Denn seit Beginn der Arbeiten war die Mittweidaer Straße zunächst wegen des Einrichtens der Baustelle, dann aus Sicherheitsgründen wegen Steinschlags mal tage-, aber auch schon wochenweise gesperrt. Damit sollte schon diese Woche Schluss sein, hatte Planerin Elke Hering im Stadtrat gesagt und dort versprochen, dass unter dem Viadukt eine Art Tunnel gebaut wird, der Fahrzeuge vor herabfallenden Steinen schützt. 

Die DB Netz AG, in deren Auftrag die große Gewölbebrücke saniert und das Gleistragwerk komplett erneuert wird, hat Wort gehalten. Seit dieser Woche laufen die Arbeiten, die laut Pressestelle der Deutschen Bahn AG bis voraussichtlich Ende kommender Woche dauern. Das dürfte dann, wenn alles wie geplant läuft, die vielleicht vorletzte Sperrung der Mittweidaer Straße wegen des Viaduktbaus gewesen sein. Denn am Ende muss schließlich wieder abgerüstet werden.

Etwa 13 Millionen Euro investiert die DB Netz AG. Wasser hatte sowohl dem Gewölbeunterbau als auch dem Gleistragwerk zugesetzt. Letzteres wird komplett abgetragen und neu gebaut. Das Gewölbe, der Unterbau der Brücke, wird saniert. Entwässerung und Leitungen werden erneuert. Im April ist der Wechsel der Baustelle auf das andere Gleis geplant, sagte Elke Hering. Dann muss die Bahnstrecke nochmals gesperrt werden.

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