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Bischofswerda

Die Behörden dürfen nicht wegschauen

Kommentar von Ingolf Reinsch über Dreckecken in Bischofswerda

© Steffen Unger

Hygiene ist, wenn Sie diesen Platz so verlassen, wie Sie ihn vorfinden möchten. Ich las diesen Satz kurz nach dem Mauerfall im damaligen Westberlin. Zugegeben, nicht beim Stadtbummel, sondern auf einer Toilette. Doch egal wo, Hygiene und Gesundheit haben immer auch mit Sauberkeit zu tun. Wo Dreck ist, gibt es Ungeziefer. Innenstadt-Bewohner berichten von Ratten. Etwa im Hof des ehemaligen Thalia-Hauses. Auch auf der Klostergasse sollen die Nager schon gesehen worden sein. Vermeintliches Privatrecht hin oder her – wo es nicht nur um reine Optik, sondern auch um Fragen der Hygiene geht, sind öffentliche Belange sehr wohl berührt. Da dürfen auch die Ämter nicht wegschauen.

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