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Die Bergstraßen-Mauer bleibt so

Kurz vor Weihnachten wird die Straße in Zittau in eine Richtung geöffnet. Im Frühjahr beginnt der Straßenbau.

Die Kummersberg-Stützmauer an der Bergstraße in Zittau bekommt keine Verblendung.
Die Kummersberg-Stützmauer an der Bergstraße in Zittau bekommt keine Verblendung. © Matthias Weber/photoweber.de

Die Kummersberg-Stützmauer an der Zittauer Bergstraße bekommt keine neue Naturstein-Verblendung. Darauf sei aus Kostengründen verzichtet worden, sagte Bürgermeister Philipp Fay auf Anfrage der SZ. So bleibt es bei der Spritzbeton-Mauer, die mit Ankern im Berg befestigt ist, die nach Angaben der Stadtverwaltung am Dienstag fertiggestellt wurde.

So sah die alte, marode Verblendung der Stützmauer aus.
So sah die alte, marode Verblendung der Stützmauer aus. ©  Rafael Sampedro (Archiv)

Am 21. Dezember soll die derzeit gesperrte Straße wieder in eine Richtung - bergab - für den Verkehr freigeben werden. Mit der endgültigen Öffnung ist aber erst in knapp einem Jahr zu rechnen. Wie Heike Kubiak, Leiterin des Verkehrsreferates der Stadtverwaltung, auf SZ-Anfrage mitteilte, wird die Bergstraße von Anfang April bis Anfang Oktober ausgebaut. "Im Februar wird es eine kurzzeitige Sperrung zur Baufeldfreimachung geben", so die Verkehrsfachfrau. In dieser Zeit würden Bäume und Strauchwerk gefällt beziehungsweise beseitigt.

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Die Bergstraße war seit rund zehn Jahren voll- und teilgesperrt, weil die 225 Meter lange und zehn Meter hohe Stützmauer bröckelte. Im März begann die etwa 1,4 Millionen Euro teure Sanierung, die zu 90 Prozent vom Freistaat gefördert wird und bis November abgeschlossen sein sollte. 

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