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Die Blasmusik spielt für die Jahnaer

Der Weihnachtsmarkt in Jahna zieht viele Besucher. Im nächsten Jahr muss deshalb mehr Platz geschaffen werden.

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Von Peter Schmieder

Mehr als 200 Besucher haben es unter den etwa zehn Meter hohen Weihnachtsbaum vor dem Gebäude des Dorf- und Heimatvereins Jahna geschafft. Für mehr ist kaum Platz. „Wir müssen wohl im nächsten Jahr die Begrenzung ein wenig verschieben“, sagt Karl-Heinz Klemm, der Vorsitzende des Vereins. Seit nunmehr zwölf Jahren organisieren die 52 Vereinsmitglieder den Jahnaer Weihnachtsmarkt. Ohne „kommerziellen Hintergedanken“, versichert Klemm. Verkaufsbuden gibt es nicht. Nur für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt. Glühwein, Bratwürste und Gebäck werden angeboten. Das kommt offenbar an. Der Platz ist brechend voll. Die Jahnataler Blaskapelle und das Vokalensemble der Kreismusikschule sorgen für die musikalische Untermalung, eine Tombola für glückliche Gesichter bei den Gewinnern. „Super, was der Verein hier auf die Beine stellt“, sagt Julia Hempel aus Pulsitz. In jedem Jahr sei sie dabei. Sie schätze die familiäre Atmosphäre. Ins gleiche Horn schießen die beiden Matthias Schumann und Peer Leithold, beide aus Jahna. „Es muss nicht immer alles groß und gigantisch sein“, so Leithold. „Wir sind ortsverbunden“, sagt Schumann. Bei allen Krisen in der Welt, sei die Heimatgemeinde, alles was bleibe. Dass beide direkt um die Ecke wohnen, sei aber angesichts des leckeren Glühweins, ein Vorteil, der nicht von der Hand zu weisen ist.

Ja, der Weihnachtsmarkt sei mittlerweile ein fester Bestandteil im Gemeindeleben, sagt Organisator Klemm. Seit drei Jahren sei die Kirche mit an Bord. Seitdem eröffnet das Adventssingen das vorweihnachtliche Treiben. Die Vorbereitung sei mittlerweile schon Routine, so Klemm. Die lohnt sich offenbar. „Es kommen viele, die aus Jahna weggezogen sind“, sagt der Vereinsvorsitzende.