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Die Blumen können nichts dafür

In Berlin ist der 8. März ab heute gesetzlicher Feiertag. Ist das nicht etwas übertrieben? Ein Beitrag von SZ-Redakteurin Johanna Lemke zum Frauentag.

© Illustration: Linda Wölfel

Zum 8. März ein Blümchen. Etwas Grün drumherum, fertig. „Sagen Sie Ihrer Heldin Danke!“, so wirbt der Blumenhandel zum Frauentag. Was soll diese Geste sein? Eine Anerkennung? Wofür eigentlich? Was bringt das in einer Welt, in der eine Onlinegame-Plattform ein Spiel ankündigt, bei dem das Ziel darin besteht, möglichst viele Frauen zu vergewaltigen. Eine Welt, in der es also offenbar eine genügend große Zielgruppe für solche Spiele gibt. Was haben Frauen von einem Strauß, wenn gleichzeitig ein Jurastudent gegen Frauenparkplätze klagt, die in Tiefgaragen mehr Sicherheit ermöglichen?

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