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Die Bob-WM in fünf Zahlen

Die Organisatoren bedanken sich bei Sportlern, Sponsoren, Helfern und Zuschauern. Hier lesen Sie die Bilanz in aller Kürze.

Francesco Friedrich beim Start im Zweierbob. 25.000 Zuschauer verfolgten die WM live.
Francesco Friedrich beim Start im Zweierbob. 25.000 Zuschauer verfolgten die WM live. © Egbert Kamprath

Es war ein unvergessliches Spektakel, eine geschichts- und rekordträchtige Bob- und Skeletonweltmeisterschaft 2020 in Altenberg - darin sind sich alle einig. Dafür gebührt vielen Dank. Organisationschef Jens Morgenstern sagte nach der Übergabe des Staffelstabs an Lake Placid, dem Austragungsort der nächsten WM: „Ich danke allen Geldgebern und Sponsoren, allen Sportlerinnen und Sportlern, allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, allen Vertretern der IBSF, allen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie meinem Organisationsteam. Sie alle haben dieses große Fest des Sports erst möglich gemacht."

Er zog auch eine erste Bilanz zu den zwei tollen Wochen im Osterzgebirge: 

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  • Athleten aus 24 Nationen kamen, um ihre Besten zu küren; 
  • Mehr als 1.200 Fahrten gab es an 13 Tagen im Eiskanal mit einer Gesamt-Fahrzeit von rund 18 Stunden;
  • Insgesamt 25.000 Zuschauer verfolgten während der beiden Wochen die Rennen und Trainings live. Hinzu kommen noch etliche Millionen Fernsehzuschauer weltweit.  
  • 500 professionelle Helfer waren im Hintergrund im Einsatz, damit sowohl im Sportbetrieb als auch für die Zuschauer alles reibungslos funktionierte. Viele von ihnen ehrenamtlich - das waren unter anderem Bahnarbeiter, Kampfrichter, Shuttlefahrer, Sicherheitspersonal, Reinigungskräfte und Caterer. Viele konnten das Wettkampfgeschehen in der Bahn sogar nur über ihr Handy oder das Radio verfolgen, da sie beispielsweise das Akkreditierungsbüro am Bahnhof Altenberg besetzten oder als Parkplatzeinweiser eingeteilt waren.
  • Rund 160 akkreditierte Journalisten aus Deutschland, Tschechien, Russland, der Schweiz und Österreich sowie die TV-Produktion des Weltverbandes IBSF sorgten dafür, dass die Leser, Zuschauer und Radiohörer schnell mit allen wichtigen Informationen um die Bob-WM versorgt wurden. 

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Dramatik, Spannung und ein Ergebnis in der Königsdisziplin Viererbob, das alle Erwartungen übertrifft. Die WM in Altenberg endet sensationell.

Und dann gibt es zwei Zahlen, die besonders bei den sächsischen und deutschen Fans die Herzen höher schlagen lassen: Francesco Friedrich aus Pirna fuhr im Zweierbob den sechsten Weltmeistertitel ein und  im Viererbob den dritten. Mehr schaffte in der Geschichte des Bobsports noch niemand. (SZ/dsz)

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