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Die Botschaft der Toten

über die wichtige Arbeit des Volksbundes

Jana Ulbrich

Es hat eine riesengroße Schlacht gegeben in den letzten Apriltagen 1945 in und um Bautzen. Es war ein letztes, sinnloses Aufbäumen der Wehrmacht, die Bautzen zur Festung erklärt hatte. Es war eine Material- und Menschenschlacht der Roten mit der polnischen Armee, die als „Operation Lausitz“ in die Geschichte einging. Es war ein tausendfacher sinnloser Tod. In den Aufzeichnungen über die Schlacht bei Bautzen ist von mehr als 6 500 deutschen, mehr als 6 500 russischen und mehr als 7 000 polnischen Toten und Vermissten die Rede.

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Vor allem bei Bauarbeiten kommen die Toten zutage. Auch heute, fast 70 Jahre später noch. Es ist, als ob die letzten Zeugen uns mahnen wollen, die Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Es ist gut, dass uns Geschichte auf diese Weise immer mal wieder einholt. Es ist gut, dass wir später Geborenen dadurch wenigstens annähernd eine Vorstellung davon bekommen, was Krieg ist.

Es ist sehr wichtig, dass der Volksbund dafür sorgt, dass bis heute Tausende von den Schlachtfeldern geborgen werden, dass fast jeder Zweite sogar noch identifiziert werden kann. Gerade für uns Angehörige ist das sehr wichtig. Auch mein Großvater hat bis heute kein richtiges Grab. Irgendwo bei Forst soll er gefallen sein in der „Operation Lausitz“.