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Die Brücke am Sportplatz braucht neue Bohlen

Mücka muss Geld für Reparaturen lockermachen. Im Kindergarten ist das Klettergerüst gesperrt.

© André Schulze

Von Carla Mattern

Der Zahn der Zeit nagt. Erst recht, wenn das Geld fehlt, um bei ersten Mängeln gleich Einhalt zu gebieten und zu reparieren. Wenn das nicht passiert, dann geht es so wie in Mücka. Bei einem turnusmäßigen Besuch haben Mitarbeiter der Prüforganisation Dekra jetzt beim Spielplatz des Kinderhauses auf Mängel hingewiesen. Darüber informierte jetzt Bürgermeister Markus Kiese die Gemeinderäte. Wippe und Schaukel müssen repariert werden. Für Reparaturen ist es beim Klettergerüst zu spät. Dort sind Stützbalken verfault. „Ich muss das Klettergerüst sofort sperren lassen“, so der Bürgermeister. Was dann mit den Geräten auf dem Spielplatz des Kinderhauses geschieht, konnte er nicht sagen. „Wir müssen erst gucken, was die Reparaturen kosten.“ Eingeplant ist das Geld nicht. Die Spielgeräte wurden in den 1990er Jahren angeschafft. Mittlerweile hat sich ein Mitarbeiter der Zentendorfer Firma, die das Klettergerüst gebaut hat, das defekte Spielgerät angesehen. Der Balken kann ersetzt werden. Ein Kostenvoranschlag ist angekündigt, sagt Gemeindesekretärin Ilona Nowotny der SZ auf Nachfrage.

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Ein bisschen weiter ist das Problem Brücke am Sportplatz. Der obere Belag ist in einem so schlimmen Zustand, dass über eine Sperrung nachgedacht werden müsse, informierte der Bürgermeister. Da dieser Zustand bekannt ist, haben Mitglieder des Sportvereins bereits ein Angebot eingeholt. Allein für das Material, also die Bohlen, werden 2 885 Euro benötigt. Auch für diese notwendige Reparatur sein kein Geld im Gemeindehaushalt eingeplant, so Markus Kiese. Wenn die Brücke gesperrt würde, sei der Sportplatz praktisch tot, warf ein Gemeinderat ein. „Dann kommt kein Rettungswagen mehr hinüber auf den Platz.“

Und noch eine ähnliche „Baustelle“ drückt die Gemeinde. Bei einer Begehung des Friedhofs wurde gefordert, die Grabsteine einer Druckprüfung zu unterziehen. Ein dafür benötigtes Gerät könne beim Bauhof der Stadt Niesky ausgeliehen werden, so der Bürgermeister. Die Genehmigung dafür sei bereits eingeholt. Allerdings werde auch ein Mann benötigt, der das Gerät bedienen kann. Sollte der nicht organisiert werden können, dann wird dem Bürgermeister ein Bußgeld angedroht.

Bis zum 24. Juni 2014 ist Zeit, so die Auflage der Prüfer. Bis dahin muss der Bürgermeister Meldung erstattet haben, dass die Druckprüfung auf dem Friedhof erfolgt ist.