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Dresden

„Die Bürger wollen sich hier wohlfühlen“

Statistische Sicherheit bringt den Dresdnern wenig, sagt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) im SZ-Interview. 

Das Ordnungsamt hat Probleme, Mitarbeiter für den Außendienst zu finden. Denn der ist manchmal auch gefährlich. © Sven Ellger

Herr Sittel, wird das beschlossene Alkoholverbot am Amalie-Dietrich-Platz bereits kontrolliert?

Das Verbot ist noch nicht förmlich in Kraft getreten. Wir führen zunächst Gespräche und informieren in Gorbitz. Danach beginnen die Kontrollen.

Weshalb ist das Verbot aus Ihrer Sicht sinnvoll, und was bringt das?


Wir hatten so ein Alkoholverbot in der Form noch nicht. Einige Zeit nach der Einführung werden wir sehen, ob es was bringt. Was es auf jeden Fall bringt: Polizei und Ordnungsamt werden stärker präsent sein. Das machen wir bewusst, weil Gorbitz einer der Bereiche ist, in dem sich laut der Kommunalen Bürgerumfrage die Menschen mehr Präsenz von Polizei und Ordnungsamt wünschen. Dort gab es Beschwerden von Anwohnern und ein Signal der Polizei, dass die Straftaten im Zusammenhang mit Alkohol stark angestiegen sind. Für die Anwohner ist das eine belastende Gesamtsituation: Alkohol, Kriminalität, Dreck. Diese Probleme mischen sich und lösen ein Störempfinden aus. Wenn das Alkoholverbot gilt, gibt es die berechtigte Erwartungshaltung des Bürgers, dass es auch eingehalten wird. Deshalb wird es dann entsprechende Kontrollen geben.

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