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Die Dresdner Centrum-Galerie bekommt ein Sonnendeck

Ein Strand mitten in der Innenstadt? Schon in diesem Sommer könnte diese Idee wahr werden. Die Betreiber der Centrum-Galerie planen einen Strand in luftiger Höhe. Das Parkdeck vier auf dem Dach der Galerie soll zu einem Viertel mit Sand bedeckt und umfunktioniert werden.

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Ein Strand mitten in der Innenstadt? Schon in diesem Sommer könnte diese Idee wahr werden. Die Betreiber der Centrum-Galerie planen einen Strand in luftiger Höhe. Das Parkdeck vier auf dem Dach der Galerie soll zu einem Viertel mit Sand bedeckt und umfunktioniert werden. Möglicher Beginn ist zum Start der Sommerferien, also um den 9. Juli herum. „Wir rechnen mit einer Dauer von zwei Monaten. Sonst lohnt sich der ganze Aufwand nicht“, sagt Jan Hrdlicka, der Marketing-Chef der Centrum-Galerie. Neu ist die Idee nicht. So hat zum Beispiel das Karstadt in Stuttgart einen Strand auf seinem Hausdach.

Jan Harm, Leiter der Galerie, will für das ungewöhnliche Vorhaben eine fünstellige Summe investieren. Es soll eine Bar geben, Partys nach der Arbeit und Diskos seien möglich. Wo Strand ist, braucht es auch Wasser. So wird an einem Konzept für eine „stehende Welle“ gefeilt, auf der Wagemutige am Ort surfen können.

„Wir sind aber noch in den Planungen und können noch nichts Genaues sagen“, erklärt Harm. Er kann sich auch vorstellen, Live-Konzerte auf dem Dach stattfinden zu lassen. Außerdem soll es mehrere Veranstaltungen zur Unterhaltung geben. „Zum Beispiel eine Modenschau oder verschiedene Spiele.“ Als Partner wünscht sich Harm die Mieter der Galerie. So wäre bei den Bademoden eine Zusammenarbeit mit Karstadt Sports oder Wicked Culture möglich.

Bislang sind die Vorbereitungen noch nicht so weit vorangeschritten, dass die Planer Gespräche mit der Stadt geführt haben. Diese muss das Vorhaben genehmigen. „Mit Schwierigkeiten rechne ich aber nicht“, sagt Harm. „Der Brandschutz und andere Auflagen müssen hier oben sowieso gegeben sein, da ja geparkt wird.“ Auch das zusätzliche Gewicht des Sandes sei kein Problem.

Etwa 300 der insgesamt 400 Parkplätze sollen trotz Strand erhalten bleiben. So können Besucher mit dem Auto bis vor den möglicherweise ebenfalls aufgestellten Pool fahren. In den kommenden vier Wochen soll sich entscheiden, ob das Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird.