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Pirna

Die erste Miss Kirnitzschtal gekürt

Beim 22. Kirnitzschtalfest gab es erstmals die „Wahl der Miss Kirnitzschtal“. Die Siegerin kommt aus Naundorf und landet zufällig auf der Bühne.

Die 39-jährige Manuela mit Krönchen und Schärpe vor dem Lichtenhainer Wasserfall. Kurz vor 17 Uhr war sie am Samstag zur schönsten Frau des Kirnitzschtals gewählt worden.
Die 39-jährige Manuela mit Krönchen und Schärpe vor dem Lichtenhainer Wasserfall. Kurz vor 17 Uhr war sie am Samstag zur schönsten Frau des Kirnitzschtals gewählt worden. © Steffen Unger

Großes Erstaunen bei der ersten „Miss Kirnitzschtal“! Die 39-jährige Manuela aus Naundorf bei Struppen hatte gar nicht damit gerechnet, Siegerin zu werden: „Ich war eigentlich als ganz normaler Gast hierhergekommen“, sagt sie lachend, „Dann hatte mich der DJ angesprochen, ob ich bei der Miss Wahl mitmachen möchte, und ich habe spontan Ja gesagt.“ Die große, schlanke Frau mit den langen, schwarzrötlichen Haaren hält fröhlich ihren Blumenstrauß in den Händen und lächelt vor dem Lichtenhainer Wasserfall in die Kameras.

Bevor es am Samstag zur Siegerehrung kam, waren drei Stunden vergangen. Auf dem Biergartengelände der Gaststätte und Pension „Lichtenhainer Wasserfall“ waren die Frauen Punkt 14 Uhr vorgestellt worden. „Bis heute früh hatten sich vorab drei Kandidatinnen beworben. Drei weitere fragten heute an, ob sie mitmachen könnten. Somit haben sechs Frauen an unserer ersten Miss-Wahl teilgenommen“, sagt die Wirtin Elisabeth König.

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Sie machten bei der ersten Miss-Kirnitzschtal-Wahl mit: (vl.) Manuela, Lenka, Karin, Susanne, Silke und Katy. 
Sie machten bei der ersten Miss-Kirnitzschtal-Wahl mit: (vl.) Manuela, Lenka, Karin, Susanne, Silke und Katy.  © Marko Förster

In drei verschiedenen Outfits, die teilweise von „Mode Eck Heike Hesche“ in Bad Schandau gestellt wurden, liefen die Frauen wie Models den gedachten Laufsteg entlang. Sie schlenderten gekonnt und lächelnd auf der Terrasse über die Veranda, über die Straße und dann durch die Reihen der Gäste wieder zurück zur provisorischen Bühne. Die Kandidatinnen trugen dabei verschiedene Kleider, eine Präsentation ihrer Körper in Bademoden, wie eigentlich geplant, lehnten alle sechs ab. Kurz vor 17 Uhr wurde es dann ruhig unter den vielen Gästen, die sich extra für die Miss-Wahl eingefunden hatten. Der DJ verkündete, dass es keinen letzten Platz gäbe, dafür zwei vierte und zwei dritte Plätze. Den vierten Platz teilen sich Silke im gelben Kleid und Katy im roten. Platz drei holten Karin im weißen Kleid mit roten Punkten und die barfüßige Susanne im blauen Kleid. Mit 59 Stimmen der Zuschauer, welche als Jury agierten, holte sich die Tschechin Lenka aus Decin die Zweitplatzierung. 

Viele Zuschauer verfolgten ab 14 Uhr am Samstag die Wahl der Miss Kirnitzschtal, gemütlich bei Bier, Wasser und Softeis. 
Viele Zuschauer verfolgten ab 14 Uhr am Samstag die Wahl der Miss Kirnitzschtal, gemütlich bei Bier, Wasser und Softeis.  © Marko Förster

Der 39-jährigen Manuela wurde unter tosendem Applaus die silberne Krone mit rosa Glitzersteinchen auf das Haupt gesetzt sowie eine grüne Schärpe mit der Inschrift „Miss Kirnitzschtal“ umgehängt. Das Publikum hatte sie mit 63 Stimmen zur Siegerin und damit zur ersten „Miss Kirnitzschtal“ gewählt. Alle Kandidatinnen erhielten eine kleine Aufwandsentschädigung, erklärt die zufriedene Wirtin: „Mir war die Idee zu der Wahl bei einem Besuch in Prag eingefallen“, erzählt sie. „Dort gab es damals eine Miss-Wahl, und mir war sofort klar, das können wir auch!“

Natürlich darf die Kirnitzschtalbahn beim Fest nicht fehlen. 
Natürlich darf die Kirnitzschtalbahn beim Fest nicht fehlen.  © Marko Förster

Im nächsten Jahr, zum 23. Kirnitzschtalfest, könnte es eine Mister-Kirnitzschtal-Wahl in der Gaststätte und Pension „Lichtenhainer Wasserfall“ geben. Diese Idee findet Wirtin Elisabeth König durchaus lustig. Die Gäste sangen und tanzten abends noch zur Schlagerparty mit dem Andrea-Berg-Double Mandy Schwarz aus Dresden, und am Sonntag freuten sich noch viele Familien mit Kindern über die Showeinlagen von Artisten und Akrobaten. Für die Kinder waren von 10 Uhr bis 17 Uhr eine Malstraße und ein rosa Kinderschminkzelt aufgebaut. Zum Kirnitzschtalfest organisieren die Gastronomen an der Strecke der Kirnitzschtalbahn alle selbst ein Programm für ihre Gäste. So gab es am Bahnhof der Traditionsbahn zum Beispiel eine Hüpfburg, rund um die Flößerstube waren Mittelalterstände aufgebaut, und ein Zelt reihte sich auf dem Campingplatz ans nächste. Es gab am gesamten Wochenende Händler mit Pfefferkuchen, Säften, Tongefäßen, Schmuck-und Holzskulpturen sowie viele Mitmachangebote für Kinder. Wer die weite Strecke nicht laufen wollte, konnte mit der Bahn fahren. In Richtung Bad Schandau war die Kirnitzschtalbahn allerdings oft ziemlich prall gefüllt.

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